Sportartikelhersteller Bevorstehender Reebok-Verkauf lässt Adidas-Aktie steigen

Reebok gilt als teuerster Fehlgriff in der Konzerngeschichte von Adidas. Nun soll der Verkauf der schwächelnden US-Marke eingeleitet sein, berichtet das manager magazin. Die Börse reagierte sofort.
Adidas-Filiale in Berlin

Adidas-Filiale in Berlin

Foto: Axel Schmidt / REUTERS

Als Dax-Sieger ging der Sportartikelhersteller Adidas heute an der deutschen Börse hervor. Die Aktie zog um knapp 2,8 Prozent an. Auftrieb gab ein Bericht des manager magazin, wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der schwächelnden US-Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Verkauf gegeben.

Lange blieb Vorstandschef Kasper Rorsted bei Reebok geduldig. Der neue Chef wollte beweisen, dass er auch eine ramponierte Marke polieren kann. Nun gibt er auf: Reebok wird verkauft.

Das intern dafür zuständige Team steht, Vertraulichkeitserklärungen wurden unterzeichnet, schreibt das manager magazin. Bis März 2021, wenn Rorsted seine erste eigene Fünfjahresstrategie vorstellen wird, soll der Deal durch sein. Dann bestünde Adidas nur noch aus Adidas - endlich, wie viele Investoren seufzend hinzufügen dürften.

Ein Adidas-Sprecher lehnte einen Kommentar zu den Informationen ab.

kfr/dpa/Reuters
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