Verbotene Werbung Air Berlin muss "Olympia" streichen

Die Fluggesellschaft Air Berlin muss das Wort "Olympia" auf dem Werbebanner eines ihrer Flugzeuge überkleben. Der Grund: Nur offizielle Partner des Deutschen Olympischen Sportbunds dürfen mit dem Begriff werben.
Air-Berlin-Maschine mit Olympia-Werbung: Dürfen nur Partner des DOSB

Air-Berlin-Maschine mit Olympia-Werbung: Dürfen nur Partner des DOSB

Foto: Gregor Fischer/ dpa

Berlin - Die Olympischen Spiele sind nicht frei: Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin musste das erfahren und wurde jetzt dazu gebracht, das Wort "Olympia" auf dem Werbebanner eines ihrer Flugzeuge zu überkleben. Der Grund dafür ist simpel: Unternehmen, die nicht offizieller Partner des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) sind, dürfen die Begriffe "Olympia" und "Olympische Spiele" für keine Form von Werbung verwenden. Der DOSB und die Fluglinie bestätigten am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

An der Unterstützung der Berliner Olympiabewerbung ändere das nichts: "Wir bleiben natürlich Partner der Olympia-Initiative und werden unsere Unterstützung weiterhin durch die Welt tragen", sagte Air-Berlin-Sprecher Aage Dünhaupt. Das Banner auf der Airbus A320 werde kreativ umgestaltet.

DOSB-Sprecher Christian Klaue bewertete die Sache gelassen: "Wir freuen uns über die vielen Aktivitäten in den Bewerberstädten. Da kann es auch mal passieren, dass der eine oder andere über das Ziel hinausschießt. Darauf weisen wir freundlich hin und finden partnerschaftliche Lösungen."

Berlin will die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 austragen. Konkurrent im eigenen Land ist Hamburg. Der DOSB will am 21. März entscheiden, mit welcher der beiden Städte er antritt.

nck/dpa