Alexandre de Juniac Air France-KLM-Chef tritt überraschend zurück

Der französisch-niederländische Flugkonzern Air France-KLM muss sich überraschen von seinem Chef verabschieden. Alexandre de Juniac kündigte einen Wechsel zum Luftfahrtlobbyverband IATA an.

Alexandre de Juniac
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Alexandre de Juniac


Die Fluggesellschaft Air France-KLM verliert überraschend ihren Chef. Alexandre de Juniac werde sein Amt spätestens zum 1. August niederlegen, teilte der französisch-niederländische Konzern mit. Der 53 Jahre Manager wolle künftig den internationalen Luftfahrt-Lobbyverband IATA leiten.

Zu IATA gehören weltweit rund 260 Fluggesellschaften, die mehr als 80 Prozent aller internationalen Flüge anbieten. Juniacs Ernennung solle auf der Jahrestagung im Juni in Dublin bestätigt werden. Der Wechsel soll spätestens zum 1. August perfekt sein.

De Juniac war 2011 an die Spitze von Air France getreten. Nach der Fusion von Air France und KLM war er für Umstrukturierungen zuständig, die von der starken Konkurrenz durch Billigfluglinien geprägt wurden.

Unter dem Franzosen hatte das Unternehmen zwar zuletzt wieder schwarze Zahlen geschrieben, doch laut einem Bericht der "FAZ" sorgte wohl die Sparweigerung der Piloten für Frustration bei de Juniac.

Air France-KLM leitete nach eigenen Angaben bereits ein internationales Auswahlverfahren ein, um einen neuen Unternehmenschef zu finden.

sun/dpa/AFP/Reuters



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
erst nachdenken 05.04.2016
1.
Nebenbei bemerkt: KLM Piloten verdienen mehr als ihre Lufthansa-Kollegen, trotzdem gibts schwarze Zahlen.
INGXXL 06.04.2016
2. #1
Sobald der Ölpreis etwas steigt sind die Zahlen wieder rot. Sowohl bei KLM wie auch bei sind die Gehälter der Piloten unangemessen zu hoch. Einfach mal vergleichen was die bei Ryanair verdienen. Die machen den gleichen Job für ein Drittel.
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