Transavia Air-France-Piloten stimmen Ausbau von Billigfluglinie zu

Die Konzernführung kann aufatmen: Die Air-France-Piloten haben mehrheitlich für den Ausbau der Billigfluglinie Transavia gestimmt. Die Flotte soll von derzeit 14 auf 40 Flugzeuge ausgebaut werden.

Air-France-Maschinen in Paris (Archivbild): Befragung von 3800 Piloten
Bertrand Guay/ AFP

Air-France-Maschinen in Paris (Archivbild): Befragung von 3800 Piloten


Paris - Bewegung im Konflikt um die Erweiterung der Air-France-Billigfluglinie Transavia: Die Piloten der Fluglinie, die dagegen protestiert und im September mit einem ungewöhnlich langen Streik von zwei Wochen den Flugverkehr in Frankreich lahmgelegt hatten, stimmten nun für eine Vereinbarung zum Ausbau von Transavia, meldet die wichtigste Pilotengewerkschaft SNPL ("Syndicat National des Pilotes de Ligne").

Bei der Befragung der 3800 Air-France-Piloten votierten demnach 53 Prozent für die Vereinbarung mit dem Unternehmen. Laut der französischen Tageszeitung "Le Monde" haben 81 Prozent der Piloten an der Abstimmung teilgenommen.

Die Führung der SNPL kommt am Donnerstag zusammen, um offiziell über die Vereinbarung zu entscheiden. Sie sieht vor, die Flotte von Transavia von derzeit 14 auf 40 Flugzeuge auszubauen. Auch die Arbeitsbedingungen für die Transavia-Piloten werden darin festgelegt. Nach dem Votum der Basis wird mit einer Zustimmung gerechnet.

Air France hatte ursprünglich seine Billigtochter Transavia europaweit ausbauen wollen. Dagegen waren die Piloten auf die Barrikaden gegangen. Der längste Streik in der Geschichte von Air France war Ende September auf Druck der Pariser Regierung beendet worden, ohne dass zunächst eine endgültige Lösung im Konflikt um Transavia gefunden werden konnte.

bos/AFP

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