Nach Steuersenkungen in den USA American Airlines macht zehn Prozent mehr Gewinn

Die Steuerreform von Präsident Trump erfreut American Airlines: Die Fluggesellschaft hat 2018 ein dickes Gewinnplus erzielt. Probleme bereiten dem Unternehmen aber hohe Treibstoffkosten.
American Airlines Airbus A321-200

American Airlines Airbus A321-200

Foto: Mike Blake/ REUTERS

Geringere Steuern haben der US-Fluggesellschaft American Airlines im abgelaufenen Jahr ein Gewinnplus gebracht. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,4 Milliarden US-Dollar und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte das Unternehmen mit.

Der Konzern verdiente unterm Strich aber nur wegen geringerer Steuern mehr als im Vorjahr - der operative Gewinn aus dem Geschäft sackte aufgrund stark gestiegener Treibstoffkosten deutlich ab.

Der Umsatz legte zwar um 4,5 Prozent auf 44,5 Milliarden Dollar zu. Das konnte die um fast ein Drittel gestiegenen Treibstoffkosten aber nicht ausgleichen. Für das neue Jahr zeigte sich Airline-Chef Doug Parker trotz der jüngsten Verunsicherung um den US-Regierungs-Shutdown optimistisch.

Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr die Unternehmenssteuern in den USA drastisch gesenkt. Zuvor mussten Kapitalgesellschaften 35 Prozent ihrer Gewinne an den Staat abführen, mittlerweile sind es nur noch 21 Prozent.

bam/dpa
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