Umsatzrückgang Apple verkauft weniger iPhones - zum ersten Mal

Das hat es seit der Markteinführung 2007 nicht gegeben: Der Verkauf von iPhones ist um etwa zehn Millionen zurückgegangen. Die Apple-Aktie rutschte nach unten.
Apple-Logo in Miami Beach

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Foto: JOE RAEDLE/ AFP

Das kalifornische Unternehmen Apple hat von Januar bis März dieses Jahres insgesamt 51,2 Millionen iPhones verkauft - im Vorjahreszeitraum waren es noch etwa 61 Millionen Geräte gewesen. Damit sind die iPhone-Verkäufe erstmals im Jahresvergleich zurückgegangen, um insgesamt 16 Prozent.

Apples Quartalsgewinn sank Firmenangaben zufolge  um mehr als ein Fünftel auf 10,5 Milliarden Dollar, das sind umgerechnet etwa 9,3 Milliarden Euro. Die Erlöse schrumpften um 13 Prozent auf 50,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte. Es war der erste Umsatzrückgang im Vergleich zu einem Vorjahresquartal seit 2003.

Ein Umsatzrückgang war bereits erwartet worden. Dennoch hatten Analysen mit einem höheren Wert gerechnet. Auch für das kommende Geschäftsquartal geht Apple von weiter fallenden Umsätzen aus. Der Konzern rechnet mit Erlösen zwischen 41 und 43 Milliarden Dollar. Der Markt reagierte prompt: Die Aktie verlor nachbörslich in den ersten Minuten über fünf Prozent.

Das iPhone ist Apples mit Abstand wichtigstes Produkt, es bringt rund zwei Drittel der Umsätze ein. Der Konzern nannte als einen Grund für den Rückgang der Verkaufszahlen die schwache Konjunktur in vielen Regionen, unter anderem in China.

Laut den aktuellen Zahlen ging bei Apple auch der Verkauf der iPad-Tablets zurück: um fast ein Fünftel auf 10,2 Millionen Geräte. Bei den Macs gab es einen Rückgang von zwölf Prozent auf gut vier Millionen verkaufte Computer.

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asc/AP/dpa/AFP
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