Aktie bricht ein Apple befürchtet niedrigere Umsätze im Weihnachtsgeschäft

Apple hat seine Umsatzprognosen für das abgelaufene Quartal verfehlt. Als Grund nannte Konzernchef Tim Cook vor allem schlechte iPhone-Verkäufe in China.
iPhone XS, iPhone XR und iPhone XS Max

iPhone XS, iPhone XR und iPhone XS Max

Foto: Richard Drew/ AP

Das vergangene Weihnachtsgeschäft ist für Apple deutlich schlechter gelaufen als erwartet. Der iPhone-Konzern senkte die Umsatzprognose für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden Dollar, während zuvor 89 bis 93 Milliarden erwartet worden waren. Experten waren bisher von 91,3 Milliarden Dollar ausgegangen.

Bei Anlegern sorgten die Neuigkeiten für entsetzte Gesichter. Im nachbörslichen Handel brach der Aktienkurs von Apple am Mittwoch zeitweise um mehr als acht Prozent ein.

Die Korrektur gehe vor allem auf die schlechteren iPhone-Verkäufe in China zurück, betonte Konzernchef Tim Cook in einer Mitteilung. Apple habe die wirtschaftliche Abschwächung in dem Markt unterschätzt.

Aber auch in einigen entwickelten Märkten seien nicht so viele Nutzer auf neue iPhones umgestiegen wie gedacht, räumte Apple ein, ohne die Länder zu nennen. Das Weihnachtsquartal ist traditionell das wichtigste für Apple. Der Konzern stellte in diesen drei Monaten mehrfach Rekorde bei Umsatz und Gewinn auf.

Im vergangenen Weihnachtsgeschäft mehrten sich jedoch Alarmsignale. Medien und Analysten berichteten von Produktionskürzungen beim iPhone. Zugleich hatte Apple noch einmal teurere neue Modelle seines Smartphones herausgebracht. Der Konzern hatte bereits angekündigt, vom Weihnachtsquartal an keine Stückzahlen verkaufter Geräte mehr zu veröffentlichen.

lie/dpa
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