Carsharing, Shuttleservice, Parkplatzsuche Diese Start-ups sollen Autofahrern helfen

Der Stadtverkehr der Zukunft wird zunehmend von Apps bestimmt. Von Carsharing über die Parkplatzsuche bis zum Bus on demand bieten junge Start-ups Lösungen für Alltagsprobleme. Der Überblick.
Car2go-Fahrzeug vor einer Ladesäule

Car2go-Fahrzeug vor einer Ladesäule

Foto: Wolfram Kastl/ dpa

Verstopfte Straßen, stundenlange Parkplatzsuche und zunehmende Luftverschmutzung: Vor allem in Städten sind die Verkehrsprobleme allgegenwärtig - und verderben den Bewohnern die Lust am eigenen Automobil.

Der öffentliche Nahverkehr kommt dabei oft nicht nach: Busse stehen ebenfalls im Stau und sind zu Hauptverkehrszeiten genau wie U- und S-Bahnen überfüllt. Das macht sie für Umsteiger wenig attraktiv.

Wer also soll die Probleme lösen?

Die großen Autohersteller haben zwar längst erkannt, dass ihr Geschäftsmodell nicht ewig trägt. Nicht umsonst haben Konzerne wie Daimler, BMW und auch VW beispielsweise eigene Carsharing-Plattformen gegründet. Doch auch immer mehr junge Start-ups bieten ihre Plattformen für Mobilitätskonzepte der Zukunft an. SPIEGEL ONLINE nennt einige besonders interessante Beispiele.

Shuttledienste

Der Fahrdienstanbieter Uber hat sich in Deutschland bisher nicht durchgesetzt. Nach dem Verbot des Dienstes UberPop gibt es derzeit nur lokale Angebote wie die Taxivermittlung UberTaxi, den Chauffeurdienst UberBlack oder UberX, das Mietwagenunternehmen und registrierte Fahrgäste zusammenbringt. Andere Anbieter stoßen in die Lücke, beispielsweise durch Shuttleservices per Limousine oder umweltfreundlichem Fahrzeug.

Fotostrecke

Umweltfreundlich oder per Limousine: Diese Dienste bringen Sie von A nach B

Foto: clevershuttle.org

Parkplatzsuche

Die Parkplatzsuche gehört zu den lästigsten Dingen beim Autofahren. Sie kostet oft nicht nur Nerven, sondern auch Sprit und erhöht damit den CO2-Ausstoß. Auch hier wollen einige Start-ups Abhilfe schaffen. Ihre Apps sollen den Weg zum nächsten freien Parkraum weisen.

Fotostrecke

Mit Gebühren oder kostenlos: Diese Apps helfen bei der Parkplatzsuche

Foto: park-here.eu

Carsharing

Neben kommerziellen Angeboten wie Car2Go und Drive Now entdecken auch immer mehr private Autonutzer, dass sie aus ihrem Fahrzeug Kapital schlagen können. Da ein Auto durchschnittlich rund 23 Stunden am Tag stillsteht, können die Besitzer mit der Vermietung ihres Wagens Geld verdienen - oder zumindest die Kosten reduzieren.

Fotostrecke

Carsharing-Apps: Geld verdienen mit dem eigenen Auto

Foto: PR

Bezahl-Apps für E-Ladestationen

Das Bezahlen an Ladestationen für Elektroautos ist nicht einheitlich geregelt. Einige Säulen können nur genutzt werden, wenn der Fahrer auch einen Vertrag mit dem jeweiligen Stromanbieter hat. Das schließt spontane Ladevorgänge aus. Um die Elektromobilität voranzutreiben, ist es aber nötig, jederzeit Ladestationen nutzen zu können. Einige Apps dafür gibt es bereits.

Fotostrecke

Elektroautos: So helfen Apps bei der Suche nach Ladesäulen

Foto: sunhill-technologies.com
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.