Wegen fehlender Teile Audi schickt fast 10.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Wegen fehlender Computerchips ruht die Produktion bestimmter Modelle in Ingolstadt und Neckarsulm. Zuvor hatte auch VW die Fertigung wegen eines Engpasses auf dem Halbleitermarkt zurückgefahren.
Audi-Werk in Ingolstadt (Archivbild): Wegen fehlender Chips stehen die Bänder

Audi-Werk in Ingolstadt (Archivbild): Wegen fehlender Chips stehen die Bänder

Foto: Andreas Gebert/ Getty Images

Audi schickt nächste Woche annähernd 10.000 Mitarbeiter in Ingolstadt und Neckarsulm in Kurzarbeit, weil Chips für die elektronische Steuerung fehlen. Schon im Dezember hatte VW Engpässe bei den Halbleitern gemeldet, »jetzt hat es auch uns ereilt«, sagte eine Audi-Sprecherin.

In Neckarsulm ruht die Produktion der A4-Limousine und des A5-Cabrios ab kommendem Montag. In Ingolstadt stehen zwei Bänder, auf denen A4- und A5-Autos gebaut werden, ab Donnerstag nächster Woche. Geplant ist die Kurzarbeit für bis zu 10.200 Beschäftigte zunächst bis Ende Januar, so die Sprecherin

mic/dpa
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