Als Folge der Coronakrise BASF fährt Milliardenverluste ein

BASF schreibt im dritten Quartal rote Zahlen, vor allem wegen der schlechten Auftragslage. Auch die Aktie verliert. Trotzdem blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft.
BASF-Werk in Ludwigshafen

BASF-Werk in Ludwigshafen

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Frank Rumpenhorst/ dpa/dpaweb

BASF leidet unter den Folgen der Coronakrise. Der Chemiekonzern aus Ludwigshafen wird im dritten Quartal des Jahres voraussichtlich einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro vor Zinsen und Steuern einfahren. Das verkündete BASF in einer Pressemitteilung. 

Verantwortlich für die Verluste ist demnach ein Nachfragerückgang etwa aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Bereinigt um Sondereinflüsse fiel das Ergebnis mit einem Gewinn von 581 Millionen Euro aber besser aus, als von Analysten erwartet. Das entspricht etwa der Hälfte der 1,06 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Zuversichtlich in das vierte Quartal

Auf das Schlussquartal blickt der Dax-Konzern derweil recht zuversichtlich. Der Umsatz zum Ende des Jahres dürfte 57 bis 58 Milliarden Euro betragen - nach 59,3 Milliarden im Vorjahr. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen betrug 3 bis 3,3 Milliarden Euro. Hier waren es 2019 noch 4,6 Milliarden Euro.

Die BASF-Aktie hat nach Veröffentlichung der Zahlen am Freitag einen Verlust von 3,6 Prozent hinnehmen müssen - das ist der höchste Wert aller Dax-Konzerne.

bah/Reuters/dpa
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