Lizenzgebühren Blackberry bekommt rund 815 Millionen von Qualcomm

Erfolg für den Smartphone-Pionier: Blackberry bekommt vom Chipfabrikanten Qualcomm rund 815 Millionen US-Dollar an Lizenzgebühren zurückerstattet. Der Blackberry-Kurs stieg deutlich.

BlackBerry-Logo am Firmensitz (Archivbild)
REUTERS

BlackBerry-Logo am Firmensitz (Archivbild)


Im Streit um Lizenzgebühren muss der US-Chiphersteller Qualcomm dem Smartphone-Hersteller Blackberry rund 815 Millionen US-Dollar plus Zinsen und Anwaltskosten zahlen. Das entschied ein Schiedsgericht, wie Blackberry mitteilte. Qualcomm zeigte sich mit dem Urteil unzufrieden, kann dagegen aber nicht in Berufung gehen. Es handelt sich zunächst um eine vorläufige Summe, der endgültige Entschädigungsbetrag soll nach einer weiteren Anhörung am 30. Mai festgelegt werden.

Die Auseinandersetzung betraf Gebühren, die Blackberry im Voraus für die Nutzung bestimmter Technologien an Qualcomm bezahlt hatte. Das kanadische Unternehmen konzentriert sich inzwischen auf profitablere Software und hat die Produktion der Mobiltelefone an andere Firmen ausgelagert. Blackberry und Qualcomm hatten sich im vergangenen Jahr verständigt, ihren Streit vor einem Schiedsgericht auszutragen.

Die Entscheidung der Schlichter ließ die Blackberry-Aktien Chart zeigen um mehr als 17 Prozent in die Höhe schnellen. Papiere von Qualcomm Chart zeigen notierten dagegen leicht im Minus.

dab/Reuters/dpa



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