Börsengang Evonik peilt den 25. Juni an

Einer der größten deutschen Börsengänge der vergangenen Jahre rückt näher: Zeitungsberichten zufolge erwägt Evonik am 25. Juni den Gang aufs Parkett. Es könnten allerdings weniger Aktien des Chemiekonzerns ausgegeben werden als geplant.


Düsseldorf - Der Essener Chemiekonzern Evonik peilt nach Presseberichten einen Börsengang für den 25. Juni an. Dies schreiben das "Handelsblatt" und die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") am Donnerstag übereinstimmend unter Berufung auf Finanzkreise.

Laut "SZ" will die RAG-Stiftung im Juni weniger Aktien an die Börse bringen. Es werde nicht das bisher geplante Drittel der Aktien an den Markt gehen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise, sondern ein kleinerer Anteil. Grund sei die Unsicherheit an den Börsen.

Der Aufsichtsrat von Evonik wird laut "SZ" noch im Mai den Börsengang offiziell starten. Das würde dem Unternehmen noch vier Wochen Zeit geben, um sich bei Investoren vorzustellen und den Börsenstart noch im Juni zu schaffen.

Das Kuratorium des Mehrheitseigners RAG-Stiftung, die knapp 75 Prozent des Evonik-Kapitals hält, hatte am Montag die Genehmigung erteilt, die Börsenpläne voranzutreiben, dabei aber noch keinen konkreten Zeitplan genannt. Es wird erwartet, dass die RAG-Stiftung und der Minderheitseigner CVC zusammen etwa ein Drittel des Evonik-Kapitals plazieren.

ssu/dpa-AFX

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