Brexit-Sorgen Stimmung in britischer Industrie trübt sich ein

Pessimismus in der britischen Industrie: Erstmals seit Juli 2016 signalisiert der Einkaufsmanagerindex kein Wachstum. Ein Grund ist die Sorge um Lieferketten.

Stahlwerk von British Steel in Scunthorpe (Archiv)
Danny Lawson / PA Wire / DPA

Stahlwerk von British Steel in Scunthorpe (Archiv)


Die Stimmung in der britischen Industrie hat sich deutlich verschlechtert: Erstmals seit dem Brexit-Referendum im Juli 2016 signalisiert der entsprechende Indikator einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie.

Der Einkaufsmanagerindex sank im Mai auf 49,4 Punkte nach 53,1 Punkten im April, teilte das Marktforschungsunternehmen IHS Markit in London mit. Zuletzt war der Indikator unmittelbar nach der Brexit-Entscheidung unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen.

Analysten hatten einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Aufträge aus dem Ausland und dem Inland seien wegen der Brexit-Unsicherheit zurückgegangen, so IHS Markit. Zudem hätten einige Kunden aus der EU ihre Lieferketten aus Großbritannien wegverlegt. Neben dem Brexit nannten die Marktforscher auch Handelskonflikte als Ursache.

kko/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.