Rekordeinnahmen BVB steigert Umsatz um 100 Millionen Euro

Borussia Dortmund hat in der vergangenen Saison 376 Millionen Euro Umsatz gemacht, mehr als je zuvor. Das gute Ergebnis ist allerdings auch Folge des Verkaufs von Leistungsträgern.

Zum FC Bayern abgewanderter Verteidiger Hummels
AFP

Zum FC Bayern abgewanderter Verteidiger Hummels


Borussia Dortmund hat im vergangenen Jahr international nur Europa League gespielt - die Qualifikation für die deutlich lukrativere Champions League hatte der BVB verpasst. Dennoch hat der Bundesligist im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz in seiner Geschichte erzielt.

In der abgelaufenen Saison verzeichnete der börsennotierte Club Einnahmen in Höhe von 376 Millionen Euro - ein Rekordergebnis. "Das sind genau 100 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Als nächstes Ziel will der Club-Chef die 400-Millionen-Euro-Marke knacken.

Auch der Gewinn entwickelte sich gut. Der BVB erreichte mit 29,4 Millionen Euro das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahr des Champions-League-Finales 2012/13. Damals lag der Gewinn bei 51 Millionen Euro Gewinn. In der Vorsaison dagegen lag der Überschuss bei gerade einmal 5,5 Millionen Euro.

Leistungsträger verkauft

Allerdings rührt das gute Ergebnis auch daher, dass die Borussia zahlreiche Leistungsträger verloren hat. Mats Hummels wurde an den Rivalen Bayern München verkauft, Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan an Manchester City. Bereinigt um diese Transfereinahmen sei der Umsatz nur um sieben Prozent gestiegen, sagte Watzke.

Die Aktionäre können deshalb nur eine leicht steigende Ausschüttung erwarten. Die Geschäftsführung schlägt dem Aufsichtsrat eine Dividendenerhöhung gegenüber dem Vorjahr von fünf auf sechs Cent vor.

beb/dpa



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