Bei den Bahamas US-Kohleunternehmer Chris Cline stirbt bei Hubschrauberabsturz

Mit Kohleförderung wurde er zum Milliardär. Nun sind Chris Cline, seine Tochter und fünf weitere Menschen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. West Virginia trauert um einen "Superstar".

Christopher Cline (r.) bei einem Auftritt an der New Yorker Börse (Archivbild)
REUTERS / Brendan McDermid

Christopher Cline (r.) bei einem Auftritt an der New Yorker Börse (Archivbild)


Auf den Bahamas ist ein Helikopter über dem Atlantik abgestürzt. Alle Insassen seien ums Leben gekommen, berichteten Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei. Unter den sieben Toten befinde sich auch der US-Milliardär Chris Cline und seine Tochter.

Cline war durch Kohleförderung zu großem Reichtum gelangt. Seine Firma Foresight Reserves förderte den Rohstoff unter anderem in Illinois, wo Cline als Retter der Kohleindustrie galt.

Jim Justice, Gouverneur von Clines' Heimatstaat West Virginia, zeigte sich bestürzt. "West Virginia hat einen Superstar verloren", zitierte die Zeitung "The Register-Herald" den Politiker. "Einen großzügigen, guten Mann. Ich liebe ihn einfach mit meiner ganzen Seele." Auch auf Twitter trauerte der Politiker um den "sehr engen Freund".

Nach Polizeiangaben war der Helikopter auf dem Weg von der Insel Big Grand Cay nach Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida. Die Absturzursache war zunächst unklar.

dab/dpa/AP



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