Gestiegene Spritpreise Lindner fordert »deutliche Erhöhung« der Pendlerpauschale

Die Ampelkoalition hatte im Zuge ihrer Entlastungspakete die Pendlerpauschale bereits erhöht. Nun will Finanzminister Lindner die umstrittene Entlastung noch einmal aufstocken.
Autobahn bei Hannover: Vorschlag per Twitter

Autobahn bei Hannover: Vorschlag per Twitter

Foto: Julian Stratenschulte/ picture alliance/dpa

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat angesichts der stark gestiegenen Energiepreise eine generelle Erhöhung der Pendlerpauschale vorgeschlagen. Er sei offen dafür, »die Pendlerpauschale ab 2023 deutlich zu erhöhen«, schrieb Lindner auf Twitter. Dies solle dann »ab dem ersten Kilometer und nicht nur für Fernpendler« gelten.

Die Ampelkoalition hatte im Zuge ihrer Entlastungspakete die Pendlerpauschale bereits um drei auf 38 Cent pro Kilometer erhöht. Dies galt rückwirkend zum 1. Januar allerdings erst ab dem 21. Kilometer und damit für Menschen mit einem besonders weiten Weg zur Arbeit.

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»Die vielen Menschen, die täglich zur Arbeit pendeln, treffen die hohen Energiekosten besonders«, schrieb Lindner. »Wenn alle in der Koalition dieses Problem ernst nehmen«, plädiere er ab dem kommenden Jahr für eine insgesamt deutlich höhere Pendlerpauschale.

Bis einschließlich 20 Kilometer können Pendler bisher 30 Cent pro Kilometer von der Steuer absetzen. Die Pendlerpauschale gilt dabei nicht nur für Auto- oder Motorradfahrer, sondern auch, wenn der Weg zur Arbeit zu Fuß, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird.

hej/AFP
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