Coronakrise Coca-Cola streicht Tausende Stellen

Auch Coca-Cola leidet an der Coronakrise: Das Unternehmen will Tausende Stellen streichen - und damit auch seine Umstrukturierung vorantreiben.
Coca-Cola-Flaschen in einer Lagerhalle in Tschechien: Auch Europa könnte von den Stellenstreichungen betroffen sein

Coca-Cola-Flaschen in einer Lagerhalle in Tschechien: Auch Europa könnte von den Stellenstreichungen betroffen sein

Foto: Václav Šálek / DPA

Der US-Getränkehersteller Coca-Cola will im Zuge einer groß angelegten Neuorganisation seiner Geschäfte Tausende Stellen streichen. Dabei setzt Coca-Cola auf sowohl freiwillige als auch unfreiwillige Maßnahmen, wie das Unternehmen mitteilte.

Dabei trifft es zunächst 4000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten sowie Kanada und Puerto Rico. Einem Großteil wolle das Unternehmen Abfindungen anbieten. Ein ähnliches Programm solle später auch in anderen Ländern greifen.

Die Kosten für das weltweite Stellenabbauprogramm bezifferte Coca-Cola auf 350 bis 550 Millionen Dollar.

Im Zuge des geplanten organisatorischen Umbaus solle ein Netz aus regionalen Einheiten entstehen, die wiederum eng mit weltweit arbeitenden Vertriebsteams zusammenarbeiten, teilte der Konzern mit. Auch Coca-Cola war durch die Corona-Pandemie zuletzt schwer getroffen worden. Die Hälfte der Umsätze des Getränkeherstellers kommt aus Stadien, Kinos und anderen Veranstaltungsorten, die während der Coronakrise geschlossen waren.

caw/dpa/Reuters/AP
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