Reiseaktivitäten weitgehend ausgesetzt TUI will Staatsgarantien

Um die Folgen der Coronakrise zu mildern, will TUI seine Kosten senken und Staatsgarantien beantragen. Den Großteil der Reiseaktivitäten stoppt der Touristikkonzern - darunter Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetriebe.
TUI-Logo in Hannover (Archivbild): Der Konzern spricht von einem "Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen", die Auswirkungen der Covid-19-Verbreitung abzuschwächen

TUI-Logo in Hannover (Archivbild): Der Konzern spricht von einem "Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen", die Auswirkungen der Covid-19-Verbreitung abzuschwächen

Foto: Peter Steffen/ dpa

Der Touristikkonzern TUI setzt wegen der Coronavirus-Krise den größten Teil seiner Reiseaktivitäten aus. Eine Prognose der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr traut sich das Management angesichts der Belastungen nicht mehr zu, weshalb der Ausblick von Mitte Februar laut einer Mitteilung aus der Nacht  zum Montag zurückgezogen wurde.

"In dem sich gegenwärtig schnell verändernden Umfeld bleiben die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gäste und Mitarbeiter auf der ganzen Welt von höchster Wichtigkeit. Deshalb hat der TUI Konzern (...) beschlossen, den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen", hieß es. Dies solle einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Covid-19-Verbreitung abzuschwächen.

Um die Folgen der Krise auf das Jahresergebnis zu mildern, sollen die Kosten nun deutlich gesenkt werden. Zudem will der Konzern Staatsgarantien zur Unterstützung beantragen, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Aktuell verfügt TUI den Angaben zufolge noch über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro.

aar/dpa/Reuters
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