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Coronakrise im Reiseverkehr Bahn verkauft weniger Bahncards

Die Coronakrise macht der Deutschen Bahn zu schaffen. Nach SPIEGEL-Informationen wollen weniger Kunden eine Bahncard.
aus DER SPIEGEL 44/2020
Foto: Mario Aurich / imago images/Mario Aurich

Die Deutsche Bahn (DB) muss Rückgänge bei ihren Rabattkarten infolge des Coronavirus wegstecken. So ist die Gesamtzahl der Bahncard-Kunden in diesem Jahr um fünf Prozent geschrumpft. Von den Bahncard-100-Kunden, zu denen laut Bahn "viele Berufspendler gehören, die jetzt im Homeoffice" seien, hätten zehn Prozent in der vergangenen Zeit ihre Dauerkarte für das gesamte DB-Netz gekündigt.

Laut Bahn besitzen rund fünf Millionen Menschen eine Bahncard. Noch im Oktober lockte die Bahn mit Dumpingangeboten für die Bahncard 25. Für Dezember hat der Konzern eine Preiserhöhung bei der Bahncard 100 angekündigt - sie soll dann 1,9 Prozent teurer werden. Die BahnCard 100 kostet dann in der ersten Klasse 6685 Euro, in der zweiten 3952 Euro.

Ab 13. Dezember will die Bahn auch die Fahrkartenpreise im Fernverkehr um durchschnittlich ein Prozent erhöhen. Zu Jahresbeginn waren die Preise allerdings noch um zehn Prozent gesunken. Grund war damals eine Mehrwertsteuersenkung. Parallel zu den Preiserhöhungen will die Bahn das Sitzplatzangebot und den Komfort in den Intercity- und ICE-Zügen erhöhen.

DER SPIEGEL 44/2020

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