Flaute in Vergnügungsparks Disney will rund 32.000 Arbeiter entlassen

Leere Freizeitparks in der Corona-Pandemie: Der Unterhaltungskonzern Walt Disney will nun 32.000 Mitarbeiter entlassen. Das sind rund 14 Prozent der Beschäftigten.
Disneyland in der Nähe von Paris (Archiv)

Disneyland in der Nähe von Paris (Archiv)

Foto: THOMAS SAMSON/ AFP

Kaum jemand geht in Corona-Zeiten in die Vergnügungsparks – mit harten Folgen für den Unterhaltungskonzern Walt Disney. Der Konzern hat angekündigt, 32.000 Mitarbeiter zu entlassen.

Betroffen seien vor allem Angestellte in den Freizeitparks, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Das sind rund 14 Prozent der rund 223.000 Beschäftigten, die Ende 2019 noch für den US-Konzern gearbeitet haben. Im September hatte die Firma noch von 28.000 Entlassungen gesprochen.

Nur ein Bruchteil der Besucher darf rein

Die Entlassungen sollen in der ersten Jahreshälfte 2021 erfolgen, teilte das Unternehmen weiter mit. Seit Ausbruch der Krise schreibt Disney hohe Verluste. Zwar kann der Konzern inzwischen wieder einige Vergnügungsparks betreiben, muss aber die Besucherströme streng kontrollieren und erreicht damit nur einen Bruchteil der möglichen Kapazitäten. Gegenüber dem Branchenmagazin »Variety« bestätigte eine Firmensprecherin, dass es sich bei den 32.000 Entlassungen um eine Aufstockung der ursprünglichen Pläne handelt. 

Walt Disney betreibt Vergnügungsparks, produziert Kinofilme und hat Fernsehsender im Angebot. Zuletzt hatte nur der eigene Streamingdienst Disney+ für positive Nachrichten gesorgt.

caw/Reuters
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