150 Mitarbeiter sollen daheim bleiben BMW meldet ersten Corona-Erkrankten

Das Coronavirus hat den Münchner Automobilkonzern BMW erreicht. Ein Mitarbeiter befindet sich seit dem Wochenende in ärztlicher Behandlung, wie das Unternehmen bestätigte.
Foto: Lino Mirgeler / dpa

Ein Mitarbeiter des Münchner Automobilkonzerns BMW wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mitarbeiter befinde sich seit dem Wochenende in ärztlicher Behandlung, wie das Unternehmen bestätigte. Es gehe ihm aber den Umständen entsprechend gut. Zuerst hatte der Münchner "Merkur" über den Fall berichtet.

BMW habe umgehend weitere Maßnahmen eingeleitet, um die Mitarbeiter zu schützen, heißt es in einer Mitteilung. "So wurden alle Kollegen, die mit ihm im Kontakt standen, aufgefordert, sich in die empfohlene 14-tägige Selbstquarantäne zu begeben. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden gesperrt und desinfiziert. Der operative Betrieb läuft ohne Einschränkungen weiter." 

Laut SPIEGEL-Informationen handelt es sich um etwa 150 Mitarbeiter, die mit dem infizierten Kollegen zu tun hatten. Da es sich bei der betroffenen Sparte nicht um einen Produktions-, sondern einen Forschungsbereich handelte, könnten die Mitarbeiter im Homeoffice weiterarbeiten, hieß es von BMW. Ein Stockwerk des Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) sei nun vorerst gesperrt, im Rest des Gebäudes werde der Betrieb nicht unterbrochen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung wurde das "Forschungs- und Innovationszentrum" fälschlicherweise als "Forschungsinformationszentrum" bezeichnet. Wir haben die Stelle korrigiert.

mhs/rai
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