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21. Februar 2019, 14:23 Uhr

Geldwäscheskandal

Auch US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Danske Bank

Die mutmaßliche Geldwäsche in einer estnischen Filiale der Danske-Bank wird nun auch von der US-Börsenaufsicht SEC untersucht. Das Geldinstitut zieht sich komplett aus dem baltischen Markt zurück.

Im Zusammenhang mit dem Geldwäscheskandal bei der Danske Bank hat auch die US-Börsenaufsicht SEC Ermittlungen aufgenommen. Man werde auch bei dieser Untersuchung mit den Behörden kooperieren, teilte das dänische Geldinstitut mit.

Die im Oktober bekanntgegebenen Ermittlungen des amerikanischen Justizministeriums in dem Fall seien darüber hinaus noch nicht abgeschlossen, hieß es weiter. Wann die Untersuchungen beendet seien, wisse Danske nicht, sagte Übergangschef Jesper Nielsen. "Wir kooperieren weiter mit den Behörden, um ein vollständiges Bild von den Ereignissen in dem Fall zu schaffen."

Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Auch die Deutsche Bank ist in den Skandal verstrickt.

Die estnische Finanzaufsicht hatte am Dienstag mitgeteilt, Danske müsse seine Geschäftstätigkeit in Estland einstellen. Daraufhin erklärte das Geldhaus, es habe entschieden, auch seine verbleibenden Geschäfte in den weiteren baltischen Staaten Lettland und Litauen sowie in Russland abzuwickeln. Dies gehe mit der Firmenstrategie einher, sich auf den Kernmarkt in Skandinavien zu konzentrieren.

dab/dpa

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