Deutsche Börse Dax steigt über 12.000 Punkte

Die Börsen zeigen sich von den Protesten in den USA unbeeindruckt: Der Dax startet mit einem kräftigen Kurssprung in die neue Handelswoche.
US-Flagge im Handelssaal der Frankfurter Börse (Archivfoto).

US-Flagge im Handelssaal der Frankfurter Börse (Archivfoto).

Foto: Boris Roessler/ DPA

Nach dem verlängerten Pfingstwochenende ist der deutsche Leitindex Dax an diesem Dienstag mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer stieg um fast vier Prozent über die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten, einen Punktestand, den er zuletzt Anfang März im Zuge des Corona-Crashs verloren hatte. Damit ist der Dax nur noch gut 14 Prozent von seinem Rekordhoch Mitte Februar dieses Jahres entfernt.

Ausgehend vom wenig später erreichten Krisentief bei 8255 Punkten hat er nun schon wieder 45 Prozent an Wert gewonnen. Mit dem recht hohen Plus vollzieht der Dax den positiven Wochenstart an den internationalen Börsen, nachdem er am Montag feiertagsbedingt nicht folgen konnte.

Ähnlich stark ging es an diesem Dienstag für den MDax bergauf, der die 60 wichtigsten mittelgroßen Unternehmen umfasst: Er legte um gut zwei Prozent zu. Der EuroStoxx 50 stieg um knapp zwei Prozent auf 3150 Zähler. Der Leitindex der Eurozone hatte am Montag bereits gut ein Prozent gewonnen.

Lufthansa-Aktien stark gefragt

Die großen Verlierer der Corona-Pandemie legten an diesem Dienstag besonders stark zu. Aktien von Daimler zogen um fast neun Prozent an.

Ähnlich stark ging es für die Aktien der Lufthansa nach oben, die Papiere stiegen um bis zu sechs Prozent. Bei der angeschlagenen Fluggesellschaft wurde auf dem Weg zu einer Rettung mit staatlicher Hilfe eine weitere Hürde übersprungen, indem der Aufsichtsrat die Auflagen der EU-Kommission akzeptiert hat. Nun muss die Hauptversammlung dem noch zustimmen.

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Als negative Ausnahme an diesem Dienstag fiel vor allem Sartorius mit einem Abschlag von 4,6 Prozent auf. Im MDax wurden die Aktien des Laborzulieferers zum größten Verlierer, nachdem sie im frühen Handel mit dem Anstieg auf 339 Euro noch ein knappes Rekordhoch markierten. Dann aber brach eine Welle von Gewinnmitnahmen über die Papiere herein. Als Profiteur der Coronakrise hatten sie sich seit dem Pandemie-Crash mehr als verdoppelt.

hej/dpa
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