Nervöse Anleger Dax verbucht größten Tagesverlust seit August

Der deutsche Leitindex ist mit einem Minus von 1,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Erstmals seit Wochen verbucht der Dax herbe Verluste. Hauptgrund sind Sorgen über ein baldiges Ende der lockeren US-Geldpolitik.
Frankfurter Börse (Archivbild): Kräftiges Minus

Frankfurter Börse (Archivbild): Kräftiges Minus

Foto: KAI PFAFFENBACH/ REUTERS

Frankfurt am Main - Die Kursrallye am deutschen Aktienmarkt ist vorerst gestoppt: Sorgen um eine womöglich langsamere Gangart in der US-Geldpolitik haben am Dienstag für einen kräftigen Rückgang gesorgt. Der Dax schloss mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 9223 Punkten. Dies ist der größte Tagesverlust seit dem 27. August.

Der MDax sackte um 1,95 Prozent auf 16 075 Punkte ab. Beide Indizes hatten noch am Montag neue Bestmarken erreicht. Der TecDax gab um 1,86 Prozent auf 1134 Punkte nach.

Anleger agierten aus Vorsicht vor möglicherweise guten US-Konjunkturdaten zurückhaltend, sagten Börsianer. Gute Nachrichten aus der größten Volkswirtschaft der Welt erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm bald drosseln wird.

ssu/dpa