Diversität im Arbeitsalltag Bahn-Beschäftigte dürfen Kleidung unabhängig vom Geschlecht wählen

»Come as you are«: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahn dürfen künftig bei der Wahl ihrer Dienstkleidung sowohl aus der Männer- als auch aus der Frauenkollektion wählen. Die alte Kleiderordnung wird angepasst.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn

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Dominic Dupont / Deutsche Bahn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn können ab sofort unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer geschlechtlichen Identität ihre Dienstkleidung selbst wählen. Dies teilte Vorstandschef Richard Lutz in einem LinkedIn-Post mit. »Zugbegleiter:innen, Kundenbetreuer:innen, Lokführer:innen oder Servicekräfte können damit sowohl Artikel aus der Männer- als auch aus der Frauenkollektion bestellen und im Dienst tragen«, schrieb er.

Eine bestehende traditionelle Regelung sei damit angepasst worden. DB-Mitarbeitende könnten damit die Kleidung tragen, »in der sie sich am wohlsten fühlen«.

Der Staatskonzern ist mit diesem Schritt nicht allein. Die US-Fluggesellschaft Alaska Airlines führte jüngst genderneutrale Kleidung ein. Die Maßnahme erfolgte jedoch erst, nachdem vergangenes Jahr ein Mitarbeiter beklagt hatte, dass die bisherigen Richtlinien queere Beschäftigte diskriminierten. Es sei von den Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern verlangt worden, sich entweder für das Herren- oder das Damenoutfit zu entscheiden – verbunden mit strengen Vorgaben in Sachen Frisur, Schmuck und Make-up.

Künftig sollen bei der Airline auch Tätowierungen und Piercings in größerem Umfang erlaubt sein. Mithilfe von Anstecknadeln können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem einen Hinweis auf die Pronomen geben, mit denen sie angesprochen werden möchten.

hej

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