Fragwürdige Deals Bahn untersucht Beraterverträge weiterer Ex-Vorstände

Die Affäre um fragwürdige Beraterverträge bei der Deutschen Bahn ist offenbar größer als gedacht: Das Unternehmen prüft derzeit Kontrakte mit mehr als 20 ehemaligen Managern.

Ein ICE-Zug auf dem Weg nach Göttingen
Julian Stratenschulte/ DPA

Ein ICE-Zug auf dem Weg nach Göttingen


Die Deutsche Bahn hat möglicherweise mit mehr Ex-Vorständen fragwürdige Beraterverträge geschlossen als bisher bekannt. Insgesamt würden Verträge mit 26 ehemaligen Beratern überprüft, darunter drei frühere Konzernvorstände, teilte das Unternehmen nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrats mit.

"Wir setzen alle Kraft in die Aufklärung", sagte Aufsichtsratschef Michael Odenwald. "Beraterverträge von ehemaligen Vorständen und Geschäftsführern am Aufsichtsrat vorbei darf es zukünftig nicht mehr geben."

Die Bahn hatte vergangenen Woche bekannt geben, dass sie fragwürdige Beraterverträge untersucht. In Aufsichtsratskreisen war zunächst von Verträgen mit etwa 20 Ex-Managern die Rede, im Kern gehe es um ein ehemaliges Vorstandsmitglied. Das Kontrollgremium setzt die Frankfurter Anwaltskanzlei Noerr und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY als externe Ermittler ein.

hej/dpa



insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
siryanow 13.06.2019
1. Berater in Koje
seitdem ich verstärkt Stress mit meener Liebsten honn, habe ich mir ooch 'n Berater jewuenscht und versucht datt uff Staatskosten zu organisieren. Tja , wat soll ich sagen .....
libily 13.06.2019
2. Wie der Herr so das Gescherr
Beim Eigentümer der Bahn spielen Beraterverträge ja die gleiche unselige Rolle.
Niteftef 14.06.2019
3. Korruption in Deutschland
Leider weit verbreitet - in Form von Beraterverträgen und Parteisponsorings. Es gibt eine Partei, die da nicht mitmacht.
koelnrio 14.06.2019
4. Nicht
nur die Anzahl ist von Belang sondern die Laufzeiten und die Höhe in € und natürlich mit wem und wofür!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.