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13. September 2019, 07:42 Uhr

Anleihen-Rechtsstreit

Deutsche Bank geht Millionenvergleich ein

Die Deutsche Bank hat einen weiteren Rechtsstreit in den USA beigelegt. Dabei ging es um angebliche Preisabsprachen bei Hypothekenpapieren. Die Bank räumt zwar keine Schuld ein, zahlt aber einen Millionenbetrag.

Im Rechtsstreit wegen angeblicher Manipulationen am Anleihenmarkt ist die Deutsche Bank einen millionenschweren Vergleich eingegangen. Der Konzern akzeptiert eine Zahlung in Höhe von 15 Millionen Dollar. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor.

Investoren hatten der Bank jahrelange Preisabsprachen bei Hypothekenpapieren vorgeworfen, die von den US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac ausgegeben worden waren.

Vergleich muss noch genehmigt werden

Die Klage richtete sich auch gegen eine Reihe anderer großer Geldhäuser. Die Deutsche Bank ist das erste Institut, das einen Vergleich erzielte. "Wir sind froh, die Angelegenheit gelöst zu haben", sagte ein Unternehmenssprecher in New York.

Die Deutsche Bank räumt mit dem Kompromiss kein schuldhaftes Handeln ein, musste sich aber dazu verpflichten, ihre internen Kontrollen zu verbessern. Der mit den Klägern vereinbarte Vergleich muss noch abschließend vom zuständigen Bundesgericht in Manhattan genehmigt werden.

brt/dpa

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