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31. Mai 2017, 07:27 Uhr

Russische Geldwäsche-Affäre

Deutsche Bank muss neue Strafe zahlen

Die US-Notenbank hat der Deutschen Bank eine Millionenstrafe auferlegt, weil sie Geldwäsche in Russland über Jahre nicht unterbunden hatte. Es ist nicht die erste Strafe in dem Skandal.

Die Deutsche Bank hat im russischen Schwarzgeld-Skandal eine weitere Millionenstrafe in den USA aufgebrummt bekommen. Die Notenbank Federal Reserve gab am Dienstag bekannt, ein Bußgeld in Höhe von 41 Millionen Dollar wegen unzureichender Vorkehrungen gegen Geldwäsche verhängt zu haben.

Kunden der Deutschen Bank sollen über die Finanzplätze Moskau, New York und London rund zehn Milliarden Dollar an Rubel-Schwarzgeld aus Russland gewaschen haben. Das Geldhaus hat nach Angaben der New Yorker Finanzaufsicht über Jahre zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt gelassen, das Komplott zu bemerken und zu unterbinden. Ende Januar hatte sich das Geldhaus bereits auf einen Vergleich über 425 Millionen Dollar mit der New Yorker Finanzaufsicht geeinigt.

Das Institut habe im Rahmen nun die Auflage erhalten, seine internen Kontrollen zu verbessern, teilte die Fed mit. Die Deutsche Bank teilte mit, alle von der US-Notenbank auferlegten Maßnahmen umsetzen zu wollen.

Zuletzt war die Affäre auch im Zusammenhang mit den Geschäftsbeziehungen zu US-Präsident Donald Trump in den Blickpunkt geraten. Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus forderten in der vergangenen Woche in einem Brief an Deutsche-Bank-Chef John Cryan Auskunft über Konten und Kredite Trumps. Dabei drängen die Politiker auch auf Klarheit über mögliche Verbindungen nach Russland. Trump soll mit mehr als 340 Millionen Dollar bei der Deutschen Bank in der Kreide stehen.

ssu/dpa/Reuters

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