Coronakrise Deutsche Bank schließt 200 Filialen

Zahlreiche Konkurrenten haben es bereits getan, nun zieht auch die Deutsche Bank nach: Zur Kontaktvermeidung in der Coronakrise macht sie mehr als 200 Filialen dicht. Die Geldautomaten bleiben zugänglich.
Deutsche-Bank-Filiale in Hamburg: Geldautomaten bleiben weiter zugänglich

Deutsche-Bank-Filiale in Hamburg: Geldautomaten bleiben weiter zugänglich

Foto: Waldmüller/ imago images

Auch die Deutsche Bank schließt als Sicherheitsmaßnahme in Zeiten der Corona-Pandemie vorübergehend viele ihrer Filialen für den Kundenverkehr. Von diesem Dienstag an werde das bundesweite Filialnetz bis auf Weiteres von mehr als 500 auf rund 290 verkleinert, teilte Deutschlands größte Bank  mit. Ziel sei es aber, dennoch für Kunden im ganzen Bundesgebiet gut erreichbar zu sein.

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Bei Schließung eines Standortes werden dessen Dienstleistungen demnach von den nächstgelegenen Deutsche-Bank-Filialen oder vom mobilen Vertrieb übernommen. Die Selbstbedienungsbereiche der vorübergehend für den Kundenverkehr geschlossenen Filialen bleiben zugänglich und werden - sofern ein Geldautomat vorhanden ist - weiterhin mit Bargeld versorgt. Auf dieser Seite können Sie sehen, welche Filialen noch geöffnet sind .

Auch andere Banken und Sparkassen haben ihre Filialnetze als Reaktion auf die Coronavirus-Ausbreitung vorübergehend ausgedünnt, etwa die Hypovereinsbank oder die Commerzbank.

Die Deutsche Bank versicherte, die Versorgung mit Bargeld sei sichergestellt. Kunden können die Geldautomaten der sogenannten Cash Group wie gewohnt nutzen, der außer der Deutschen Bank die Postbank, die Commerzbank und die Hypovereinsbank angehören. Zudem erhielten Kunden im gesamten Bundesgebiet Bargeld in vielen Supermärkten und bei Shell-Tankstellen.

fdi/dpa
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