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02. Dezember 2017, 08:20 Uhr

McKinsey-Studie zur Arbeitswelt

Die Roboter kommen

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Die Arbeitswelt steht vor dramatischen Veränderungen: Bis 2030 müssen sich einer Studie zufolge bis zu zwölf Millionen Deutsche einen neuen Job suchen.

Der Vormarsch der Roboter wird laut einer Studie des McKinsey Global Institute, über die der SPIEGEL berichtet, vor allem in der deutschen Arbeitswelt bis 2030 gravierende Folgen zeigen.

Fast ein Viertel der Arbeitsstunden, die voraussichtlich dann in Deutschland geleistet werden, könnten durch Automatisierung wegfallen, schätzen die Experten der Unternehmensberatung, ein Anteil von 24 Prozent. Für die USA taxieren sie dieses Potenzial auf 23 Prozent, in China auf 16 und in Indien auf 9 Prozent.

Deutschland sei von dem Strukturwandel besonders betroffen, weil die höheren Löhne in Deutschland einen größeren Anreiz böten, Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen. Bis zu zwölf Millionen Beschäftigte, also bis zu einem Drittel aller Arbeitskräfte, müssten sich neue Fähigkeiten aneignen oder eine Stelle in einer anderen Branche suchen.

Betroffen sind vor allem Tätigkeiten wie Sachbearbeiter, aber auch Schlosser oder Köche. Das Arbeitskräftepotenzial wird allerdings wegen des demografischen Wandels bis 2030 voraussichtlich um drei Millionen sinken.

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