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Grünenpolitiker schreibt an Tesla-Chef Elon Musk soll Streetscooter übernehmen

Der E-Transporter Streetscooter der Deutschen Post galt als Erfolgsmodell – doch nun will der Konzern seine Tochterfirma loswerden. Ein Grünenabgeordneter hätte da eine Idee, wer das Unternehmen kaufen könnte.
aus DER SPIEGEL 48/2020
Streetscooter der Deutschen Post (Archivbild)

Streetscooter der Deutschen Post (Archivbild)

Foto: Hendrik Schmidt/DPA

Mit unkonventionellen Mitteln versucht Oliver Krischer das Überleben von Streetscooter zu sichern. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen schrieb persönlich an Tesla-Gründer Elon Musk und bat ihn, den Aachener Hersteller von Elektrotransportern zu kaufen und die Produktion unter Federführung von Tesla fortzuführen.

Das im Jahr 2010 vom Aachener Universitätsprofessor Achim Kampker mitgegründete Unternehmen sei innovativ, habe eine erfolgreiche Produktpalette und in Deutschland in kürzester Zeit mehr als 15.000 Fahrzeuge verkauft, schreibt Krischer. Trotzdem wolle der gegenwärtige Besitzer, die Deutsche Post DHL, das Unternehmen verkaufen – aus sachfremden Gründen.

DER SPIEGEL 48/2020
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Titelillustration: SAMSON / DER SPIEGEL

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Post-Chef Frank Appel sucht seit nunmehr zwei Jahren einen Käufer für das Unternehmen, weil er sich scheut, den von Kampker und dem ehemaligen Paketvorstand Jürgen Gerdes ausgebauten Geschäftszweig unter dem Dach des Logistikkonzerns weiterzuentwickeln und Geld in die Sparte zu investieren.

Krischer schrieb, er sei sicher, dass sich Streetscooter unter der Federführung von Tesla hervorragend entwickeln würde. Konkurrenz gebe es wenig, und der Bedarf an Elektrotransportern sei vor allem in Metropolen enorm.

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