Erhöhte Prognose Ryanair rechnet mit sehr starkem Jahr

Ryanair hebt seine Jahresprognose deutlich an: Die irische Billigfluglinie will nun 480 Millionen Euro verdienen - 40 Millionen Euro mehr als erwartet. Die Aktionäre freut's.  

Stewardessen der irischen Billigfluglinie Ryanair: Maßnahmen zahlen sich aus
dapd

Stewardessen der irischen Billigfluglinie Ryanair: Maßnahmen zahlen sich aus


Dublin - Geschrumpfter Flugplan, gestiegene Preise: Um Kosten zu sparen, ließ die irische Fluggesellschaft Ryanair im Winter 80 Maschinen weniger starten. Zudem erhöhte das Unternehmen seine Preise im Schnitt um 17 Prozent. Die Maßnahmen zahlen sich jetzt aus: Nach Schätzungen des Unternehmens wird der Überschuss im laufenden Geschäftsjahr (Ende März) bei 480 Millionen Euro liegen - das sind rund 40 Millionen Euro mehr als bislang angepeilt wurden.

In den drei Monaten bis Ende Dezember verzeichnete das Unternehmen einen Gewinn von 14,9 Millionen Euro, teilte Ryanair am Montag mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war Ryanair Chart zeigen mit einem Minus von 10,3 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht, nachdem der harte Winter den Flugbetrieb im Dezember massiv gestört hatte. Im vergangenen Jahr mussten bei milderem Wetter hingegen nur wenige Flüge gestrichen werden.

Trotzdem schrumpfte die Anzahl der Passagiere von 17 auf 16,7 Millionen. Die Einnahmen stiegen dennoch um 13 Prozent auf 844 Millionen Euro. Dem Aktienkurs tat der angehobene Ausblick gut: Die Papiere stiegen im frühen Handel um knapp zwei Prozent auf 4,2 Euro, gaben im Laufe des Vormittags aber wieder etwas nach.

vks/dpa-AFX/dapd



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