Korruptionsverdacht Rolls Royce muss sich für Asiengeschäft rechtfertigen

Der Motorenhersteller Rolls Royce steht unter Korruptionsverdacht. Dabei geht es um Geschäfte in China und Indonesien. Noch ist unklar, ob das Unternehmen selbst oder einzelne Mitarbeiter mit einer Klage rechnen müssen.


London - Rolls Royce muss der britischen Behörde zur Betrugsbekämpfung interne Informationen offenlegen. Der Motorenhersteller steht unter dem Verdacht der Bestechung und Korruption auf ausländischen Märkten. Betroffen seien vor allem die Geschäfte in China und Indonesien. Das teilte der britische Konzern am Donnerstag mit.

Noch sei es zu früh zu sagen, ob Angestellte oder das Unternehmen selbst angeklagt werden. Rolls Royce kooperiere "voll und ganz" mit der Behörde. "Ich möchte klarstellen, dass weder ich noch der Verwaltungsrat Verstöße dieser Art akzeptieren", sagte Vorstandschef John Rishton.

Bereits in den vergangenen Jahren habe der britische Konzern den Kampf gegen Korruption stark verschärft. Aufgrund der jüngsten Vorwürfe werde nun ein unabhängiger Sonderbeauftragter ernannt, der an das Ethik-Komitee des Vorstands berichten soll.

rit/AFP/Reuters



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