Eric Schmidt Google-Manager bekommt 106 Millionen Dollar Bonus

Die Belohnung für Eric Schmidts "Verdienste um Googles Leistung" fällt üppig aus: Der Verwaltungsratschef des Internetkonzerns kassiert für das vergangene Jahr Boni im Wert von 106 Millionen Dollar.

Verwaltungsratschef Schmidt: "Verdienste um Googles Leistung"
REUTERS

Verwaltungsratschef Schmidt: "Verdienste um Googles Leistung"


Mountain View/New York - Google verdient extrem gut und ebenso seine Führungsriege. Der frühere Firmenchef und jetzige Chef des Verwaltungsrats, Eric Schmidt, erhält hohe Sonderzahlungen "für seine Verdienste um Googles Leistung im Geschäftsjahr 2013", gab das Unternehmen in einer Börsenmitteilung bekannt. Zum einen bekommt Schmidt einen Bonus in bar von sechs Millionen Dollar, zudem sind ihm Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar zugesagt worden.

Bereits für das Jahr 2011 hatte Schmidt ähnlich hohe Boni erhalten, damals waren es 100 Millionen Dollar in Aktien und etwas mehr als eine Million Dollar in bar. Damit hatte man ihm den Wechsel vom Chefposten des Unternehmens auf den Vorstandssitz des Verwaltungsrats versüßt. Er stand seit 2001 zehn Jahre lang an der Spitze des Internetkonzerns. Seitdem führt Firmengründer Larry Page das Unternehmen.

Im vergangenen Jahr hatte Schmidt zudem 3,2 Millionen Google-Aktien im Wert von mindestens 2,5 Milliarden Dollar verkauft. Sein Vermögen schätzte das "Forbes"-Magazin im September auf 8,3 Milliarden Dollar. Das ist allerdings noch bescheiden im Vergleich zu den Gründern Page und Sergey Brin, die von "Forbes" auf 24,9 beziehungsweise 24,4 Milliarden Dollar Vermögen geschätzt werden.

Auch bei Google Chart zeigen selbst laufen die Geschäfte sehr gut. Das Unternehmen verdient gut an Textanzeigen rund um die Ergebnisse seiner Internetsuche sowie an grafischer Werbung, sogenannten Bannern. Im vergangenen Jahr konnte der Internetkonzern seinen Gewinn um ein Fünftel auf unterm Strich 12,9 Milliarden Dollar steigern.

fdi/dpa/AP



insgesamt 96 Beiträge
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ratman 05.02.2014
1. optional
Google vergisst bei solch hohen Boni geflissentlich, dass das Unternehmensergebnis nicht von einer Person alleine eingefahren wird, sondern von den ganzen Menschen, die die tägliche Arbeit machen...
genlok 05.02.2014
2.
Na und? Ist eine Privatgesellschaft die Gewinne macht, nie dem Steuerzahler auf der Tasche lag und ganz besonderes bisher geleistet hat. Sollen die mit ihrem Geld machen was die wollen.
townsville 05.02.2014
3.
Wenn ein Konzern 13 Mrd Euro GEWINN macht, darf der Vorstandschef auch gerne 100 Mio verdienen. Unter 1% des EBIT scheint mir nicht übermäßig. zumal durch Firmenanteile an die Entwicklung geknüpft.
whistleblower2013 05.02.2014
4. Das ist die Belohnung ...
... für die Kooperation mit der NSA ;) Happy days
venice66 05.02.2014
5. kein problem
Zitat von sysopREUTERSDie Belohnung für Eric Schmidts "Verdienste um Googles Leistung" fällt üppig aus: Der Verwaltungsratschef des Internetkonzerns kassiert für das vergangene Jahr Boni im Wert von 106 Millionen Dollar. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ex-google-chef-eric-schmidt-bekommt-106-millionen-dollar-bonus-a-951556.html
Wenn man keine Steuern zahlt, kann man auch die Gehälter und Bonis erhöhen. Eine satte Glanzleistung. Macht noch ein paar Nullen hinten drann, was sind schon schlappe 106 Mios.
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