Exilkubaner in Miami Die Zigarren von Little Havana

Zigarren sind ein kubanischer Exportschlager. Doch die USA boykottieren die Einfuhr aus Kuba. Exilkubaner in Miami wissen das zu nutzen - im Stadtteil Little Havana floriert die Zigarrenindustrie. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder aus den Manufakturen.

REUTERS

Als Fidel Castro 1959 durch die kubanische Revolution an die Macht kam, verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA deutlich. Die kubanische Regierung enteignete US-Bürger und -Unternehmen im Umfang von einer Milliarde Dollar. Daraufhin beschlossen die Vereinigten Staaten ein Handelsembargo gegen Kuba - es sah Restriktionen gegen jede öffentliche und private Unterstützung des Regimes in Havanna vor, verbot die Einfuhr von Waren aus Kuba. Das Embargo ist als Relikt des Kalten Krieges heute noch immer gültig.

Die begehrten kubanischen Zigarren sind in den USA also nicht erhältlich. Eine Marktlücke, die seit Jahren von zahlreichen in Florida lebenden Exilkubanern gefüllt wird. In Miami, 367 Kilometer von Havanna entfernt gelegen, haben sie ihren eigenen Stadtteil: Little Havana ist eine Touristenattraktion und bekannt für seine Zigarrenmanufakturen. Eine Box der hier handgerollten Zigarren kostet bis zu 700 Dollar. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder aus der Produktion.



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