Fernbusanbieter Flixbus kauft Eurolines

Flixbus hat sein Angebot ausgeweitet: Mit dem Kauf seines Konkurrenten Eurolines bedient der Fernbusanbieter noch mehr Märkte in Europa.

Eurolines-Bus (Archivbild)
PIERRE VERDY / AFP

Eurolines-Bus (Archivbild)


Der größte deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat den Konkurrenten Eurolines gekauft. Flixbus einigte sich nach eigenen Angaben mit der Transdev-Gruppe auf die Übernahme von Eurolines und der vor allem in Frankreich verbreiteten Marke Isilines. Über den Kaufpreis wurde demnach Stillschweigen vereinbart.

Damit weite Flixbus sein Angebot in "Schlüsselmärkten" aus, erklärte der Chef der Unternehmensgruppe in Frankreich, Yvan Lefranc-Morin. Eurolines ist in 25 Ländern aktiv - neben Frankreich unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien.

Im Video: Der Kampf ums beste Angebot - Die Fernbusse kommen

Im vergangenen Jahr transportierte die Busgesellschaft rund 2,5 Millionen Menschen. Flixbus kam zuletzt auf 45 Millionen Passagiere in 29 Ländern.

Der Fernbusanbieter will laut dem Finanznachrichtendienst Bloomberg Investorengelder sammeln, um durch Zukäufe weiterzuwachsen. So wolle das Unternehmen bis zu 400 Millionen Euro erlangen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf vertraute Kreise. Demnach könnte Flixbus das Geld nutzen, um in den USA zu wachsen und möglicherweise einen Börsengang in Erwägung zu ziehen.

kry/AFP



insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
quark2@mailinator.com 02.05.2019
1.
Wo ist das Kartellamt, wenn man es braucht ? Statt ordentlich Wettbewerb haben wir mal wieder so ein Monster ...
privatbahn 02.05.2019
2. Wenig differenziert
FlixBus erwirbt nicht mehr und nicht weniger als die Transdev Fernbustochter Eurolines S.A. und die innerfranzösische Marke Isilines. Was wird wohl passieren? Wie bei allen anderen sogenannten Übernahmen davor wird das Angebot eingedampft. Ist ja nicht so, dass man das nicht nachlesen könnte.
murun 02.05.2019
3. Irgendwo muss sich dass doch rentieren....
Ehe ich innerdeutsch mindest acht Stunden mit mehreren Umstiegen in teils versifften Regionalbahnen von Sachsen nach Mecklenburg-Vorpommern mit der Deutschen Bahn herumeiere, lobe ich mir Flixbus: Einsteigen, fünf Stunden später aussteigen. In der Zwischenzeit bequeme Sitze, funktionierende Klimaanlage und WLAN. Die Tolietten im Bus sind eng, aber sauber. Dazu gibt es immer eine Pause, in der man sich die Beine vertreten kann und diesbezüglich agieren und sich für die Weiterfahrt versorgen kann.
zzipfel 02.05.2019
4. Gibt doch massig Wettbewerb bei Fernreisen ...
Zitat von quark2@mailinator.comWo ist das Kartellamt, wenn man es braucht ? Statt ordentlich Wettbewerb haben wir mal wieder so ein Monster ...
... der Flixzug hat ja gerade mal ein Marktanteil von 0,?% - also viele andere Fernreiseangebote mit Bahn, Bus und Flugzeug. Eine Kartellsituation im Fernreisemarkt (Bundesweit, EU-weit) ist nicht einmal ansatzweise zu erkennen.
privatbahn 02.05.2019
5. #3
Lass hören von wo nach wo fährst Du da in 8 Stunden mit der Bahn.
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