Fernbusanbieter Flixbus kauft Eurolines

Flixbus hat sein Angebot ausgeweitet: Mit dem Kauf seines Konkurrenten Eurolines bedient der Fernbusanbieter noch mehr Märkte in Europa.
Eurolines-Bus (Archivbild)

Eurolines-Bus (Archivbild)

Foto: PIERRE VERDY / AFP

Der größte deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat den Konkurrenten Eurolines gekauft. Flixbus einigte sich nach eigenen Angaben mit der Transdev-Gruppe auf die Übernahme von Eurolines und der vor allem in Frankreich verbreiteten Marke Isilines. Über den Kaufpreis wurde demnach Stillschweigen vereinbart.

Damit weite Flixbus sein Angebot in "Schlüsselmärkten" aus, erklärte der Chef der Unternehmensgruppe in Frankreich, Yvan Lefranc-Morin. Eurolines ist in 25 Ländern aktiv - neben Frankreich unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien.

Im Video: Der Kampf ums beste Angebot - Die Fernbusse kommen

SWR

Im vergangenen Jahr transportierte die Busgesellschaft rund 2,5 Millionen Menschen. Flixbus kam zuletzt auf 45 Millionen Passagiere in 29 Ländern.

Der Fernbusanbieter will laut dem Finanznachrichtendienst Bloomberg  Investorengelder sammeln, um durch Zukäufe weiterzuwachsen. So wolle das Unternehmen bis zu 400 Millionen Euro erlangen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf vertraute Kreise. Demnach könnte Flixbus das Geld nutzen, um in den USA zu wachsen und möglicherweise einen Börsengang in Erwägung zu ziehen.

kry/AFP
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