Onlinebuchungen Gericht verbietet Extragebühr bei Flixbus

Flixbus hat bei Onlinebuchungen per Paypal zusätzlich Geld von seinen Kunden verlangt. Zu Unrecht, urteilen Münchner Richter.

FlixBus-Fahrzeuge in Frankfurt am Main (Archiv)
DPA

FlixBus-Fahrzeuge in Frankfurt am Main (Archiv)


Das Fernbusunternehmen Flixbus darf bei Onlinebuchungen nach Ansicht des Münchner Landgerichts keine Extragebühr für das Bezahlen mit Paypal verlangen. Ansonsten droht der Firma ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Euro. Das geht aus dem Urteil des Gerichts hervor, das die Richter an diesem Donnerstag veröffentlichten.

Geklagt hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs der deutschen Wirtschaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob eine der Parteien Berufung einlegt, war zunächst unklar. (Az.: 17 HK O 7439/18)

Paypal ist ein börsennotierter Online-Bezahldienst, bei dem die Kunden ihre Bankkonten hinterlegen und über den Transaktionen abgewickelt werden können. Flixbus bietet seinen Kunden die Möglichkeit, Buchungen mit diesem Dienst zu bezahlen und hatte dafür eine Gebühr erhoben, deren Höhe vom Fahrpreis abhing. Flixbus betonte auf Anfrage, dass inzwischen sämtliche angebotenen Bezahloptionen kostenfrei sind.

beb/dpa



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