Gesundheitskonzern Fresenius verliert langjährigen Vorstandschef

Zäsur bei Fresenius: Nach 13 Jahren im Amt verlässt Vorstandschef Ulf Schneider den Gesundheitskonzern. Sein Nachfolger beim Bad Homburger Unternehmen ist der jetzige Finanzchef.

Ulf Schneider
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Ulf Schneider stand für Kontinuität bei Fresenius: 13 Jahre führte er den Dax-Konzern. Ende Juni verlässt der 50-Jährige nun das Bad Homburger Unternehmen auf eigenen Wunsch. Das teilte der Gesundheitskonzern mit.

Die Nachfolge von Schneider ist bereits geklärt: Finanzvorstand Stephan Sturm übernimmt zum 1. Juli die Leitung des Unternehmens. Der 52-Jährige ist seit Januar 2005 Finanzvorstand von Fresenius.

Für Fresenius bedeutet der Personalwechsel eine Zäsur. Während Schneiders Amtszeit vervielfachten sich der Umsatz, der Gewinn und die Zahl der Mitarbeiter.

Fresenius bestätigt den Konzernausblick

Zudem bestätigte Fresenius den Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um sechs bis acht Prozent, das Konzernergebnis um acht bis zwölf Prozent wachsen.

Gute Geschäfte mit Nachahmermedikamenten verliehen dem Gesundheitskonzern zuletzt Rückenwind. Das Unternehmen baute seinen um Sondereffekte bereinigten Gewinn im ersten Quartal um 24 Prozent auf 362 Millionen Euro aus. Die Erlöse kletterten um sieben Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

msc/Reuters/dpa-afx

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