Kriselnde Rasierermarke Gillette brockt P&G Milliardenverlust ein

Acht Milliarden Dollar musste Procter & Gamble auf seine Marke Gillette abschreiben. Unterm Strich machte der US-Konzern im vierten Quartal 2018 dadurch ein riesiges Minus.

Logo von Procter & Gamble
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Die Rasierermarke Gillette hat bei dem US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble im vierten Quartal einen milliardenschweren Verlust verursacht. Nach einer Abschreibung von acht Milliarden Dollar auf Gillette stand im vierten Viertel des Geschäftsjahres 2019 unterm Strich ein Verlust von 5,2 Milliarden Dollar, wie der Hersteller von Pampers-Windeln, Braun-Rasierern und Ariel-Waschmittel mitteilte.

Die Erlöse kletterten von April bis Juni um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 17,1 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Zu- oder Verkäufe sowie Währungseffekte betrug das Plus sieben Prozent.

Besonders positiv liefen die Geschäfte mit Gesundheitsprodukten dank höherer Preise und einem saisonal späten Anstieg von Husten- und Erkältungsfällen. Die Verkäufe stiegen um 13 Prozent, aus eigener Kraft erzielten die Produkte ein Plus von 10 Prozent.

Daneben verkauften sich auch hochpreisige Hautpflegeprodukte gut. Der Markt für Rasierklingen und Rasierapparate schrumpfte hingegen, was nach Unternehmensangaben am selteneren Rasieren und konkurrierenden Anbietern lag.

ssu/dpa



insgesamt 10 Beiträge
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Tingletangle 30.07.2019
1. nach der männerfeindlichen Werbung...
...kann ich mich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren.
Pickeldie 30.07.2019
2. Na, ist doch klar...
schließlich sind Vollbärte gerade wieder in Mode!
spon-facebook-10000015195 30.07.2019
3. Einfach zu teuer
Vielleicht mal die Preispolitik überdenken. Die Klingen sind einfach zu teuer. Da kauft man sich einfach NoName Marken, die genau so gut rasieren.
memyselfeandi 30.07.2019
4. Gillette
Kein Wunder bei den Preisen. Gillette Fusion 8er Pack 3,12 Euro pro Klinge ä, gleichwertige Wilkinson Hydro 5 auch 8er Pack 1,87 pro Klinge. Dazu noch Werbung die sich gegen die Hauptkundschaft richtet. Könnte sein das das Management von Gilette die selbe Elite Schule wie das Management von Bayer besucht hat ??
mjoelnirMA 30.07.2019
5. Zu teuer
Und unkomfortabel diese plastikumfassten Stahlplättchen.Zudem ökologisch katastrophal. Gibt immer noch die normalen Rasierklingen aus Stahl Sicherheitstasieter genannt mit 2Schnittflächen kosten nur einen Bruchteil und können wieder eingeschmolzen werden.
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