Google-Mutter Alphabet verdient viel - und gibt viel aus

Alphabet hat seine Zahlen für das Weihnachtsgeschäft veröffentlicht: Umsatz und Gewinn des Google-Mutterkonzerns sind deutlich gestiegen - dasselbe gilt allerdings auch für die Ausgaben.

Google-Logo am Hauptsitz des Mutterkonzerns Alphabet in Mountain View
DPA

Google-Logo am Hauptsitz des Mutterkonzerns Alphabet in Mountain View


Dank hoher Werbeeinnahmen hat die Google-Mutter Alphabet im Weihnachtsgeschäft weiter gut verdient. Allerdings stehen dem Gewinn und einem satten Umsatzplus auch kräftig gestiegene Kosten gegenüber. Ziel ist es zwar, auch in Zukunft starkes Wachstum zu liefern; dennoch bereiten die hohen Ausgaben Anlegern Sorgen.

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres steigerte Alphabet den operativen Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 6,5 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 7,2 Milliarden Euro). Das teilte der Konzern am Montag nach US-Börsenschluss mit. Das Nettoergebnis betrug demnach sogar 8,9 Milliarden Dollar - hier war im Vorjahr noch ein großer Verlust wegen einer hohen Abschreibung aufgrund der US-Steuerreform angefallen.

Der Umsatz legte von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres um 22 Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar zu. Damit konnte Alphabet Chart zeigen die Erwartungen der Wall Street insgesamt übertreffen. Dennoch geriet die Aktie nachbörslich deutlich ins Minus und büßte zeitweise mehr als drei Prozent ein. Denn noch stärker als das Betriebsergebnis und die Erlöse kletterten die Ausgaben: Sie stiegen um 26 Prozent auf 31,07 Milliarden Dollar.

Unter anderem nahm Alphabet im Weihnachtsgeschäft mehr Geld für den Ausbau seines Netzes an Rechenzentren, das Marketing, neue Immobilien und das Anwerben von Talenten für die Cloud-Sparte in die Hände. Investoren befürchten nun, dass Alphabet die Ausgaben nicht mehr im Griff hat.

Bislang spielt Googles Werbegeschäft den Großteil der Erlöse des Konzerns ein. Doch Alphabet setzt zunehmend auf Alternativen wie den boomenden Markt für Cloud-Services mit Speicherplatz und IT-Diensten im Netz. Um hier nicht von den Rivalen Amazon und Microsoft abgehängt zu werden, fließt viel Geld etwa in Datenzentren und andere Tech-Infrastruktur.

aar/dpa/Reuters



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
birdofhermes 05.02.2019
1. Ein Grund weshalb ich Google mag
Sie nutzen das Geld das sie machen und horten es nicht.
sosume 05.02.2019
2. Schönfärberei
Zitat "Bislang spielt Googles Werbegeschäft den Großteil der Erlöse des Konzerns ein. Doch Alphabet setzt zunehmend auf Alternativen wie den boomenden Markt für Cloud-Services mit Speicherplatz und IT-Diensten im Netz." Vergleiche diese samtweiche, andienende Analyse mit "Apples Abhängigkeit vom iPhone" Hier fast 90% der Erlöse mit Werbung, dort gerade mal 61% mit dem iPhone. Totgeredet wird Apple, aber der Werbepartner Google kann nix falsch machen.
MartinS. 05.02.2019
3. ...
Zitat von sosumeZitat "Bislang spielt Googles Werbegeschäft den Großteil der Erlöse des Konzerns ein. Doch Alphabet setzt zunehmend auf Alternativen wie den boomenden Markt für Cloud-Services mit Speicherplatz und IT-Diensten im Netz." Vergleiche diese samtweiche, andienende Analyse mit "Apples Abhängigkeit vom iPhone" Hier fast 90% der Erlöse mit Werbung, dort gerade mal 61% mit dem iPhone. Totgeredet wird Apple, aber der Werbepartner Google kann nix falsch machen.
Autsch... zum Einen steht dies wirklich nirgendwo so beschrieben. Zum Anderen sollte ihnen aber bewusst sein, dass das iPhone ein Produkt ist, während "Werbung" ein Markt ist. Würde eine 90-%ige Abhängigkeit von einem Werbekunden bestehen, dann wäre das auch hochriskant, sogar deutlich riskanter als die vergleichbare Abhängigkeit Apples von ihrem Zugpferd. So allerdings ist ihre Aussage vergleichbar mit Apple ist zu 100% abhängig von Technologieprodukten und Diensten....
vander1 05.02.2019
4. Zuviel war nicht genug.
Wie ein Kabarettist einmal sagte. Das Chrome die AdBlocker demnächst aussperren will gehört sicher zu Goggles "weniger Werbung" Konzept. Selten so gelacht.
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