Geklaute Pressemitteilungen Hacker verdienten mit Insidergeschäften Millionen

Sie holten sich noch unveröffentlichte Pressemitteilungen, gaben die Infos an Börsenhändler weiter und machten dann mit Insidergeschäften Kasse: US-Ermittler haben eine Hackerbande ausgehoben. Sie soll 30 Millionen Dollar verdient haben.


Vorab-Informationen können bei Börsengeschäften viel wert sein. Entsprechend wachsam sind Behörden, wenn es um Insidergeschäfte geht. Hier ist US-Fahndern nun offenbar ein Ermittlungserfolg gelungen. Behörden haben einen Ring von Cyber-Kriminellen ausgehoben, die mit gestohlen Firmendaten bei Wertpapiergeschäften über 30 Millionen Dollar Gewinn gemacht haben sollen.

Die Staatsanwaltschaften in Brooklyn und New Jersey beschuldigen neun Verdächtige, sie hätten sich Pressemitteilungen vor deren Veröffentlichung durch kommerzielle Dienstleister wie PR Newswire, Marketwired und Business Wire verschafft. Die Hacker aus der Ukraine sollen die Informationen an eine Gruppe von Börsenhändlern überwiegend in den USA weitergegeben haben. Fünf Personen wurden laut Bundespolizei FBI festgenommen.

mmq/Reuters



insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
spiegelritter 13.08.2015
1. Fragen
Zweideutige Formulierung. Habr die Hacker sich die Daten von den Diensten beschafft? Wie wurden die Ukrainischen Hacker verhaftet, wenn die sich wohl in der Unraine befunden haben? Ja, sind nun die Hacker die Cyber-Kriminellen oder die Börsenhändler?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.