"Skipper Mix" Haribo reagiert mit Verkaufsstopp auf Rassismus-Vorwürfe

Haribo nimmt seine Lakritzbonbons "Skipper Mix" in Schweden und Dänemark vom Markt. Die Süßigkeiten in Form von afrikanischen, asiatischen und indianischen Masken und Gesichtern hatten in den Ländern für Entrüstung gesorgt.
Haribo-Süßigkeiten: "Wir haben darin nichts Negatives gesehen"

Haribo-Süßigkeiten: "Wir haben darin nichts Negatives gesehen"

Foto: Wolfgang Thieme/ picture-alliance/ dpa

Hamburg - Der Bonbonhersteller Haribo reagiert auf Rassismusvorwürfe von Kunden - und nimmt seinen "Skipper Mix" nach Angaben eines Konzernsprechers in Schweden und Dänemark vom Markt. Dort war schon seit Wochen vor allem im Netz über die salzigen Lakritzfiguren diskutiert worden. Die Süßigkeiten haben die Form von Masken und Gesichtern, die an afrikanische, asiatische oder indianische Kunst erinnern.

Zunächst habe man versucht, an dem Produkt festzuhalten und nur die kritisierten Motive aus dem "Skipper Mix" herauszulassen, die einige Verbraucher beleidigend fanden, sagte Haribo-Schweden-Chef Ola Dagliden. Der Bonbonmix habe an Dinge erinnern sollen, "die ein Seefahrer bei einer Reise um die Welt" gesammelt haben könnte, sagte Dagliden. "Wir haben darin nichts Negatives gesehen."

vks/AFP
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