IT-Unternehmen Hewlett Packard will offenbar 5000 Mitarbeiter entlassen

Die wachsende Konkurrenz durch Amazon und Google bekommt auch Hewlett Packard schmerzhaft zu spüren. Laut Medienberichten will die Konzernführung jetzt 5000 Stellen streichen.

Hewlett Packard
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Der IT-Konzern Hewlett Packard Enterprise (HPE) will seine Mitarbeiterzahl laut US-Medienberichten um rund zehn Prozent reduzieren. Die Entlassungen sollen noch vor dem Jahresende beginnen und etwa 5000 Jobs betreffen, berichteten Bloomberg und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. HPE ließ Anfragen zunächst unbeantwortet.

HPE war im November 2015 aus der Aufspaltung des Computer-Urgesteins Hewlett-Packard hervorgegangen und übernahm unter anderem das Servicegeschäft mit Unternehmenskunden. Die Hardwaresparte mit Computern und Druckern landete bei der Schwestergesellschaft HP Inc.

HPE leidet unter dem Wandel der Industrie und kämpft mit harter Konkurrenz etwa durch Amazon und Google. Die Internetriesen krempeln den Markt mit ihren Cloud-Diensten um, bei denen Anwendungen auf Server ins Internet ausgelagert werden. HPE-Chefin Meg Whitman hält schon länger mit Einsparungen und Personalabbau entgegen.

hej/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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INGXXL 22.09.2017
1. Na ja HP War mal die führende Firmware
Hatte in den 70 beim Studium einen Taschenrechner von HP. Das War etwas ganz besonders. Kostete mehr umgerechnet wie heute ein iphone. Na ja hatte mein Vater in der Firma als Zugabe für ein Gaschromatograpen bekommen. Da er lieber mit dem Rechenschieber als mit der umgekehrten polnischen Notation zu rechnen hat er ihn mir überlassen. Habe privat und beruflich viele Geräte von HP benutzen. Heute keins mehr weder Drücker noch NOTEBOOK PC usw. aber Nokia War ja auch mal Weltmarktführer
soulflare 22.09.2017
2. Bild passt nicht
Das Bild passt nicht wirklich zum Artikel. Es zeigt das Logo des Unternehmens HP Inc., aber im Artikel geht es im Wesentlichen um das Unternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE).
keine-#-ahnung 22.09.2017
3. HPE produziert weder ...
Zitat von INGXXLHatte in den 70 beim Studium einen Taschenrechner von HP. Das War etwas ganz besonders. Kostete mehr umgerechnet wie heute ein iphone. Na ja hatte mein Vater in der Firma als Zugabe für ein Gaschromatograpen bekommen. Da er lieber mit dem Rechenschieber als mit der umgekehrten polnischen Notation zu rechnen hat er ihn mir überlassen. Habe privat und beruflich viele Geräte von HP benutzen. Heute keins mehr weder Drücker noch NOTEBOOK PC usw. aber Nokia War ja auch mal Weltmarktführer
... "Drücker noch NOTEBOOK PC usw." :-) Dafür sparen sie an allen Ecken und Enden ... die switches sind umgelabelte Aruba's, im server-support sitzen nur noch Bulgaren. Eines können Sie aber immer noch - gute server bauen. Ich setze seit meiner Niederlassung ausschliesslich ProLiants ein ... in den über zehn Jahren hatte ich serverbedingt keine einzige Minute Stillstand. Und cloud ist für meinen Berufszweig eher keine Lösung ... mal gucken, was da noch kommt. Oder auch nicht ...
brucewillisdoesit 23.09.2017
4. konkurrenz
HPE konkurriert jetzt eigendlich eher weniger mit Google oder Amazon, sondern eher mit IBM, Cisco, Dell und partiell mit Oracle. Bloss weil in jeder Marketing-Fiebel momentan Cloud steht, heißt das noch nicht, das auch wirklich 143% aller Umsätze in der IT wirklich damit gemacht werden.
geo_48 23.09.2017
5. HP, das war mal was...
HP, das war mal feinste Technik, kann mich wie mein Vorredner an meinen HP28-Taschenrechner, für den ich ein Vermögen ausgegeben habe, erinnern. Nicht zu vergessen, das erste teure Speicheroszilloskop in der Firma. Meine Herztöne meiner ungebohrenen Kinder könnte ich das erste Mal durch einen Kadiotokograph von HP hören ... feinste amerikanische Technik Und heute könnte ich mich fast übergeben, wenn ich auf dem Grabeltisch im Kaufhaus einen HP-Drucker für unter 50€ sehe. Wäre die Firma dabei geblieben, tolle Messtechnik zu bauen, dann ginge es heute HP besser.
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