Hoher Ölpreis Chevron scheffelt 27 Milliarden Dollar in einem Jahr

Der Autofahrer stöhnt, der Ölmulti reibt sich die Hände: Die hohen Spritpreise haben den Gewinn von Chevron im vergangenen Jahr auf 26,9 Milliarden Dollar getrieben - es war das beste Ergebnis aller Zeiten.


San Ramon - Mit dem Geld könnte Chevron die Deutsche Post kaufen - und hätte sogar noch was übrig. Der amerikanische Ölmulti hat im vergangenen Jahr rund 26,9 Milliarden Dollar verdient. Das war ein Plus von 41 Prozent und neuer Rekord fürs Unternehmen. Grund war der hohe Ölpreis, der 2011 im Schnitt bei mehr als 100 Dollar lag.

"Chevron hat aus finanzieller Sicht ein außergewöhnliches Jahr hinter sich", erklärte Konzernchef John Watson. Der Gewinn hätte sogar noch höher ausfallen können. Im Schlussquartal machte der Konzern mit der Weiterverarbeitung des Öls in den Raffinerien Verluste.

Auch andere Energiekonzerne profitieren vom Ölpreishoch. ConocoPhillips hatte im Gesamtjahr sein Ergebnis auf 12,4 Milliarden Dollar hochschrauben können. Branchenprimus ExxonMobil - der Betreiber der Esso-Tankstellen - kommt nach neun Monaten schon auf 31,7 Milliarden Dollar und wird seine Jahreszahlen am Dienstag verkünden.

ssu/dpa



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einbelgier 27.01.2012
1.
Zitat von sysopDer Autofahrer stöhnt, der Ölmulti reibt sich die Hände: Die hohen Spritpreise haben den Gewinn von Chevron im vergangenen Jahr auf 26,9 Milliarden Dollar getrieben - es war das beste Ergebnis aller Zeiten. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,811902,00.html
So lange die ökoverführte und klimahysterisierte Bevölkerung das Märchen vom "Öl zu Ende in 30 Jahren..." alle 30 Jahre wieder glaubt, sprudeln die Gewinne der Ölmultis sowie der "ökologische Umbau" kommt voran. Wann fordert eine Partei wieder billige Energie??? Erst dann hört der Betrug mit dem "teuren Öl" auf; aber danach sieht es nicht aus, das schlechte Öko-Gewissen ist stärker als der Verstand....
freidimensional 27.01.2012
2. Aha, der hohe Ölpreis. Das ist ja "höhere Gewalt", gelle?
Zitat von sysopDer Autofahrer stöhnt, der Ölmulti reibt sich die Hände: Die hohen Spritpreise haben den Gewinn von Chevron im vergangenen Jahr auf 26,9 Milliarden Dollar getrieben - es war das beste Ergebnis aller Zeiten. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,811902,00.html
Und man reibt sich die Hände. Vor aller Augen treiben diese Konzerne das Spiel, das sie immer getrieben haben, seit Marx und Engels darüber nachgedacht und geschrieben haben. Und keine Macht der Welt scheint imstande zu sein, den Wahnsinn der Ausbeutung zu beenden. Ungeheure Macht, Ferrari und Nadelstreifen für die Bewohner der Marmor-Glas-Türme, für die anderen knapp am Elend vorbei wegen immer höherem Preis für Mobiliät. Dazwischen ein immer dünner werdender Mittelbau, mit der Tendenz nach unten. Bin zwar alles andere als ein Sozi, aber da sagte doch mal einer: "Hinter jedem großen Vermögen steckt ein mindestens ebenso großes Verbrechen" - Brecht? Manchmal hatte er doch recht, wenn er die Blutsauger beschrieben hat, die, allen Gerechtigkeitsregulativen zum Trotz, alle Macht der Preis- und Profitgestaltung für sich ausnutzen.
kulupp 27.01.2012
3. Zum Glück gibt es keinen Ökosprit ...
Zitat von sysopDer Autofahrer stöhnt, der Ölmulti reibt sich die Hände: Die hohen Spritpreise haben den Gewinn von Chevron im vergangenen Jahr auf 26,9 Milliarden Dollar getrieben - es war das beste Ergebnis aller Zeiten. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,811902,00.html
kulupp 27.01.2012
4. Zum Glück gibt es keinen Ökosprit ...
dann wäre das alles nestimmt noch teurer. Naja, aber die armen Ölfirmen haben abe wirklich mal so ein bischen Gewinn nötig. Wie doof sind wir eigentlich?
Simplizius 27.01.2012
5. Der Rubel rollt, Kaminski lacht, es schmunzeln die Banditen
Und wie schön auch für unsere Regierung, bei den Treibstoffpreisen mit den Ölmultis an einem Strang zu ziehen. Da macht man auch gleich mit höhere Steuereinnahmen, so wie nie zuvor und wäscht sich dann vornehm die Hände in Unschuld: Man kann ja unter diesen Umständen nicht die Steuern für den Treibstoff senken. Da würde man ja die Preiserhöhungen der Ölkonzerne subventionieren. Ach nein! Ach nein! Das darf nicht sein! Lieber kassiert man gleich fröhlich mit. Und so subventioniert der kleine Steuerzahler, z. B. der, weil ihm Mobilität abverlangt wird, jeden Tag einen weiten Weg zur Arbeit hat. Und die Treibstoffpreise steigen und steigen und überall herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit. Niemand unternimmt etwas gegen diese unverhohlen praktizierten Preisabsprachen der Ölkonzerne. Ab und zu kommt da mal ein politischer Profilant und kloppt ein paar hehre Sprüche von wegen er wird... S... Nichts als tote Hose und Blablabla.
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