US-Immobilienmarkt Amerikaner kaufen so viele Häuser wie seit Jahren nicht mehr

Die Erholung des US-Immobilienmarkts könnte den Wirtschaftsaufschwung stützen: Die Verkaufszahlen neuer Häuser sind zum Jahresbeginn besonders stark gestiegen - zur Überraschung der Analysten.

Eigenheim in Kalifornien (Archivbild): Beste Stimmung in der US-Baubranche
REUTERS

Eigenheim in Kalifornien (Archivbild): Beste Stimmung in der US-Baubranche


Washington - Der Immobilienmarkt in den USA hat einen schlechten Leumund, seit faule Kredite 2007 die weltweite Finanzkrise auslösten. Jahrelang war die Baubranche am Boden, seit einigen Monaten aber steigt die Stimmung wieder. Jetzt belebt sich der Sektor - trotz der anhaltenden Kältewelle zum Jahresbeginn - überraschend kräftig: Der Eigenheimabsatz stieg im Januar auf den höchsten Wert seit fünfeinhalb Jahren, teilte das Handelsministerium in Washington mit.

Die Zahl der verkauften Neubauten kletterte im Vergleich zum Dezember um 9,6 Prozent auf eine Jahresrate von 468.000 Einheiten. Das ist der höchste Wert seit Juli 2008. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 400.000 gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert von 414.000 auf 427.000 Verkäufe nach oben revidiert.

Die Stimmung am Häusermarkt gilt als Frühindikator für eine allgemeine Erholung der Wirtschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Lage am US-Häusermarkt deutlich aufgehellt.

bos/Reuters/dpa

insgesamt 9 Beiträge
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HerbertVonbun 26.02.2014
1. Aber Hallo!!
Da wäre ich mal ganz, ganz, gaaaanz vorsichtig! Gerade bei unseren amerikanischen Freunden, die es so gut und herzlich mit ihrer eigenen Bevölkerung und ihren Freunden meinen. Erkenntlich am Freihandelsabkommen, das so positiv ist, dass wir es lieber erst gar nicht zu lesen bekommen! Wir könnten ja vor lauter Freude einen Herzinfarkt bekommen!!
atzigen 26.02.2014
2. Weiter wie gehabt
Wirtschaftsankurbelung wohl aus der Notenpresse. Die werden es wie andere auch noch lange nicht lernen. Nachhaltig kann das nur sein wenn die Investitionen zumindest teilweise aus einer Realwirtschaftlichen Leistungssteigerung stammen. Ansonsten ist das platzen einer weiteren Blase nur eine Frage der Zeit.
neanderspezi 26.02.2014
3. Nutznießer einer Blase haben häufig ein Gespür fürs Platzen und verdienen auch daran
Eine Immobilienblase ist eine Blase, ist geplatzt, wird wieder aufgepumpt, ist eine Blase, bläht sich auf bis zum Platzen, platzt, wird wieder aufgepumpt, and so on. Die Erfahrungen, die mit der letzten geplatzten Immobilienblase gewonnen wurden, verlangen schlicht nach einer Wiederholung, denn gewisse Ereignisse können sich nur durch Wiederholungen ausreichend tief ins Gedächtnis eingraben und durch Erfahrung so etwas wie ein Deja-vu auslösen, das sogar nostalgische Gefühle wecken und bei den ganz Cleveren als beherrschbar und gewinnträchtig umsetzbar eingeschätzt wird.
NewYork76 26.02.2014
4. Wirklich?
Zitat von HerbertVonbunDa wäre ich mal ganz, ganz, gaaaanz vorsichtig! Gerade bei unseren amerikanischen Freunden, die es so gut und herzlich mit ihrer eigenen Bevölkerung und ihren Freunden meinen. Erkenntlich am Freihandelsabkommen, das so positiv ist, dass wir es lieber erst gar nicht zu lesen bekommen! Wir könnten ja vor lauter Freude einen Herzinfarkt bekommen!!
Ist das Ihr Kommentar zu einer guten Nachrichtenmeldung aus den USA? Oder aergern Sie Sich nur, dass die Vereinigten Staaten schon wieder nicht untergehen, obwohl das doch schon so oft prophezeit wurde? Ich kann jedenfalls keine Verbindung zu dem Artikel mit dem von Ihnen erwaehnten "herzlichen Umgang mit der eigenen Bevoelkerung" sowie mit dem Freihandelsabkommen herstellen. Aber vielleicht ist man auch nur schlecht gelaunt, weil sich die USA schneller von der Krise erholt als Europa...
kj.az, 26.02.2014
5. wird ja auch wieder Zeit,
dass sich was bewegt. War doch viel zu ruhig die letzten paar Jahre. Jedenfalls habe ich von Insidern erfahren, dass die Praktiken, die zum letzten Crash fuehrten, wieder ungezuegelt auf dem Vormarsch sind. 100% Mortgage Beleihung, ueberall zu haben. Naja, abwarten !
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