Amazon-Chef Jeff Bezos behält nach Scheidung 75 Prozent der Aktien

Gütlich getrennt: Jeff und MacKenzie Bezos haben sich über die Scheidungsmodalitäten verständigt. Die Ex-Frau des Amazon-Chefs wird dadurch zur viertreichsten Frau der Welt.

Aufnahme aus sonnigeren Zeiten: Jeff und MacKenzie Bezos
Rick Wilking / REUTERS

Aufnahme aus sonnigeren Zeiten: Jeff und MacKenzie Bezos


Amazon-Chef Jeff Bezos und seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos haben sich im Zuge ihrer Scheidung auf die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens geeinigt. MacKenzie Bezos teilte bei Twitter mit, sie sei "glücklich", Jeff 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten. Auch die Beteiligungen an der "Washington Post" und der Raumfahrtfirma Blue Origin gehen demnach an ihren Ex-Mann.

Damit behält der 55-Jährige die Kontrolle über Amazon, während sie dem Milliardärsranking Bloomberg Billionaires zufolge mit einem geschätzten Vermögen von rund 36 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) zur viertreichsten Frau der Welt wird. Jeff Bezos bleibe jedoch mit 107 Milliarden Dollar der reichste Mensch der Welt.

Das Paar hatte im Januar verkündet, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen, was in der Boulevardpresse zu großer Aufregung und an der Börse zu regen Spekulationen über Amazons künftige Aktionärsstruktur geführt hatte.

mkl/dpa



insgesamt 9 Beiträge
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lazyfox 04.04.2019
1. wie geht das?
Im Artikel steht, dass sie 75% der Aktien bei Jeff Bezos beläßt und zusätzlich die Stimmrechte ihrer eigenen Aktien an J. Bezos abtritt. Wie kann sie dann, wie im Artikel steht, die Kontrolle behalten? Die Kontrolle hat er.
tecmic 05.04.2019
2. Abartig
Solche Dimensionen sind so weit weg von leider nicht der Realität sondern jeglichem Bezug auf Wertigkeit einer Tätigkeit. Welchen Sinn macht es, wenn einzelne Menschen so viel Geld besitzen? Es geht nicht um Neid, sondern um die Menschheit, deren Wohl und Überleben. Ein dergleichener Wohlstand entfernt von jeglichem Maß realistischer Probleme, schongleich wenn eine Entscheidung des Besitzers eigentlich den Armut in der Welt um mindestens mehr als 10 wahrscheinlich sogar 25 Prozent verringern kann. Was solls, wenn noch Platz in der Garage ist. Ziel des Unternehmens ist nicht verkaufen, sondern Gewinnmaximierung und die Lemminge bestellen weiter, weil es praktisch ist. Hier zeigt sich der Profit der praktikablen Zerstörung des Planeten, super CO2 Bilanz. Aber dafür gibts ja Steuern, haha.
MagittaW 05.04.2019
3. Gut geregelt
Gütlich geregelt ist immer noch am besten. Vermutlich wird Bezos zugesichert haben, die 75% von Amazon dem Zugrifft künftiger Frauen/Kinder zu entziehen und den gemeinsamen Kinder zu vereben. Bleibt also alles in der Familie...
*Querdenker* 05.04.2019
4. Also alles gut ...
Schön, dass die beiden sich geeinigt haben.
susuki 05.04.2019
5.
Existieren wissenschaftliche Abhandlungen über die gesellschaftliche Auswirkungen der Transferleistungen zwischen den Geschlechter?
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