Verstorbener Unternehmer Katholische Kirche in Italien erbt 1,7 Milliarden Euro

Es ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen.


Bologna - Michelangelo Manini ist mit automatischen Torantrieben reich geworden - seine Firma FAAC hat 1000 Mitarbeiter, ist in zwölf Ländern vertreten und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von 214 Millionen Euro.

Künftig hat das multinationale Unternehmen neue Chefs: Die katholische Kirche in Bologna übernimmt. Dieser vermachte Manini seinen gesamten Besitz - Grundstücke, Bankkonten und Firmenbeteiligungen.

Geschätzter Wert des Geschenkpakets: 1,7 Milliarden Euro. Darunter sind auch die 66 Prozent der Anteile an der Firma FAAC, die Manini von seinem Vater übernommen hatte. Minderheitsaktionär ist die französische Firma Somfy.

"Wir werden unseren Anteile nicht verkaufen", bekräftigte der von der Kirche mit der Verwaltung des Erbes beauftragte Anwalt Andrea Moschetti gegenüber der Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore". Er kündigte an, "ein Unternehmen mit strengen ethischen Grundsätzen zu schaffen".

Manini war Junggeselle und hatte keine nahen Verwandten. Die Aktion war offenbar lange geplant: Sein Testament soll er schon 1992 geschrieben haben. Manini war am 17. März im Alter von 50 Jahren an Krebs gestorben.

usp/AFP



insgesamt 39 Beiträge
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fatherted98 04.04.2012
1. coole Sache....
Zitat von sysopEs ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825619,00.html
...endlich mal wieder dicke Pfründe...der Unternehmer geht mit gutem Beispiel voran...ich bin mir sicher das die Gelder nur für die Armen und Bedürftigen ausgegeben werden.
Bezahler 04.04.2012
2. Sehr Erfreulich
Zitat von sysopEs ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825619,00.html
Bei Kirche ist das Geld sehr gut aufgehoben. Es wird vernünftiges damit getan werden. Gut das es nicht dem Staat in die Finger fällt.Dort würde es ja umgehend für irgend ein käsiges Wahlgeschenk verbrannt werden.
Gebetsmühle 04.04.2012
3. die anbetung des geldes
Zitat von sysopEs ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825619,00.html
wie sagte schon jesus: "mein reich ist nicht von dieser welt". schöner kann man nicht illustrieren, wie weit sich diese mammonkirche von jesus christus entfernt hat.
Layer_8 04.04.2012
4. 1,7 Mrd..........
Zitat von sysopEs ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825619,00.html
Der war wohl der letzte Tempelritter Mit der Kohle hätte er auch 1700 Normalsterbliche lebenslang finanziell unabhängig machen können. Aber was solls. Griechenland braucht viel mehr. Peanuts also
ronald1952 04.04.2012
5. Wie Bekloppt muss man den sein,
Zitat von sysopEs ist ein echter Geldsegen: Ein italienischer Unternehmer hat der katholischen Kirche in Bologna sein gesamtes Vermögen hinterlassen - insgesamt etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Diözese soll auch sein Unternehmen weiterführen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825619,00.html
diesem verlogenen Pack auch noch sein Geld zu hinterlassen. Sicherlich hat der Ärmste angst um sein Seelenheit gehabet und glaubte sich so von seinen Sünden freikaufen zu können um in den Himmel zu kommen. Solle es Tatsächlich eine Hölle geben, so wird der Vererber sicherlich dort schmoren müssen, denn anstatt das viele Geld diesem Moloch in den Rachen zuschmeißen hätte er so viel gutes damit tun können.Also ab in die Hölle. schönen Tag noch,
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