Kichererbsen-Krise Hummus-Preise schnellen in die Höhe

Hummus ist ein orientalisches Gericht, das auch im Westen immer stärker nachgefragt wird. Derzeit ist die Hauptzutat wegen schlechter Ernten besonders teuer - was in Großbritannien zu Krisenstimmung führt.
Hummus (Serviervorschlag)

Hummus (Serviervorschlag)

Foto: imago/AFLO

Pur, mit Olivenöl oder zu Falafel: Hummus ist nicht nur im Nahen Osten geschätzt, auch in westlichen Ländern wie Großbritannien erfreut sich die Paste wachsender Beliebtheit. Die wichtigste Zutat für Hummus sind Kichererbsen - und die sind dort gerade äußerst teuer.

In britischen Medien ist deshalb bereits von einer "Hummus-Krise" die Rede. Die Preise seien binnen eines Jahres um rund ein Drittel angestiegen, schreibt etwa der "Independent " unter Berufung auf das Handelsmagazin "Grocer". Schuld sei ein globaler Mangel an Kichererbsen.

"Die Nachfrage ist in jedem Markt hoch und derzeit gibt es nicht genug zu liefern", sagte Tasneem Backhouse, Geschäftsführer von EHL Ingredients, den Angaben zufolge über das Nahrungsmittel. Zurückzuführen sei das auf die schlechten Ernten in einigen Herkunftsländern während der vergangenen zwölf Monate. Die Kichererbsen werden beispielsweise in Indien und Mexiko angebaut.

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