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Katholische Kirche: Das sind die reichsten Bistümer

Foto: Oliver Berg/ dpa

Finanzbericht Vermögen des Kölner Erzbistums wächst auf 3,5 Milliarden Euro

Das Erzbistum Köln ist eine der reichsten Diözesen Deutschlands - und das Vermögen wächst weiter. 2015 hat das Bistum 52 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet, jetzt sollen die Ausgaben für Bildung und Soziales steigen.

Das Erzbistum Köln hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 52 Millionen Euro erzielt. Die Erträge der mit rund zwei Millionen Mitgliedern größten Diözese Deutschlands kletterten um knapp acht Prozent auf gut 832,6 Millionen Euro. Das geht aus dem nun veröffentlichten Finanzbericht des Erzbistums hervor. Das Vermögen der Diözese stieg demnach im vergangenen Jahr um drei Prozent auf mehr als 3,5 Milliarden Euro. 2014 hatte das Erzbistum noch rund sechs Millionen Euro verloren.

Das Erzbistum Köln zählt damit zu den reichen Diözesen in Deutschland - noch größere Vermögen wiesen zuletzt nur die Erzbistümer Paderborn und München-Freising aus. Der größte Teil des im Finanzbericht des Kölner Erzbistums ausgewiesenen Vermögens - gut 2,5 Milliarden Euro - war der Aufstellung zufolge in Finanzanlagen investiert. Sachanlagen wie beispielsweise Immobilien wurden mit knapp 671 Millionen Euro bewertet.

Wichtigste Ertragsquelle des Kölner Erzbistums war laut Finanzbericht weiterhin die Kirchensteuer, die um 38,7 Millionen Euro auf 627,6 Millionen Euro stieg - das ist ein Plus von 6,6 Prozent. Nach den Worten des Kölner Generalvikars Dominik Meiering will das Erzbistum 28 Millionen Euro seines 52-Millionen-Euro-Überschusses in ein neues Bildungs- und Sozialprogramm investieren.

beb/nck/dpa
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