Kofferhersteller Rimowa wird von Luxuskonzern LVMH übernommen

Er gilt als Mercedes unter den Rollkoffern - da passt es, dass Rimowa nun von einem französischen Luxuskonzern übernommen wird. Künftig kontrolliert LVMH 80 Prozent an dem Kölner Unternehmen.

Rimowa-Koffer bei einer Vorführung
DPA

Rimowa-Koffer bei einer Vorführung


Der Kofferhersteller Rimowa wird mehrheitlich vom französischen Luxuskonzern LVMH Chart zeigen übernommen. LVMH habe einen Anteil von 80 Prozent an Rimowa für 640 Millionen Euro erworben, teilte der Konzern am Dienstag mit. Rimowa werde so das erste deutsche Unternehmen der Gruppe. Abgeschlossen werden soll das Geschäft im Januar 2017.

Rimowa-Koffer aus Aluminium und Kunststoff werden seit mehr als 115 Jahren in Köln gefertigt, nach Angaben der Firma erfolgen die mehr als 200 Arbeitsschritte in Handarbeit. Der Name geht auf den Gründer zurück, Rimowa steht für Richard Morszeck Warenzeichen. Geschäftsführer heute ist der Enkel Dieter Morszeck, der Rimowa auch weiter leiten wird.

Das Unternehmen machte mit rund 3000 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro und damit rund 28 Prozent mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr werde sich der Umsatz auf mehr als 400 Millionen Euro belaufen, teilte LVMH mit. Zum Besitz des weltgrößten Luxuskonzerns gehören die Modemarken Louis Vuitton, Kenzo, Givenchy, der Champagner Moët et Chandon und der Cognac Hennessy.

dab/AFP



insgesamt 29 Beiträge
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sonntag500 04.10.2016
1. Ein würdiger Rahmen, ....
... in dem sich dann RIMOWA bewegt.
qewr 04.10.2016
2. Test für alle Koffer:
Viele Kofferhersteller brüsten sich mit der Strapazierbarkeit ihrer Produkte. . Der ultimative Test: Ein *leerer* Koffer von Lima nach Bogota aufgeben...
ekel-alfred 04.10.2016
3. ???
Zitat von qewrViele Kofferhersteller brüsten sich mit der Strapazierbarkeit ihrer Produkte. . Der ultimative Test: Ein *leerer* Koffer von Lima nach Bogota aufgeben...
Vielleicht bin ich ja ein bisschen begriffsstutzig.....aber würden Sie auch die Auflösung des Witzes liefern?
whitetiger 04.10.2016
4. Naja, aber wie Rimowa seinen Gewinn erzielt...
... wird in solchen Meldungen gern nicht weiter recherchiert. Schön ist ja, das RIMOWA nach wie vor in Deutschland produziert, und ohne Frage ein gutes Qualitätsprodukt abliefert. Der Harken an der Sache ist aber, dass sich diese Firma, wie vermutlich viele Großkonzerne, an Leiharbeiten (u.A. der Firma Stegmann) ein goldenes Näschen verdient. Das wäre doch mal der genaueren Recherche wert.
ruhrpottsonne 04.10.2016
5. Qualitätsprodukt
Zitat von whitetiger... wird in solchen Meldungen gern nicht weiter recherchiert. Schön ist ja, das RIMOWA nach wie vor in Deutschland produziert, und ohne Frage ein gutes Qualitätsprodukt abliefert. Der Harken an der Sache ist aber, dass sich diese Firma, wie vermutlich viele Großkonzerne, an Leiharbeiten (u.A. der Firma Stegmann) ein goldenes Näschen verdient. Das wäre doch mal der genaueren Recherche wert.
In Deutschland werden die Rollkisten lediglich zusammengebaut, die Komponenten stammen aus Provinienzen mit niedrigeren Löhnen. Qualitätstechnisch würden die Koffer Rimowas durch keine QSPrüfung namenhafter Discounter kommen. Und die Kundenfreundlichkeit der Firma erinnert mich an die rüde Behandlung von Kameraverkäufern in Kowloon vor 20 Jahren.;-)
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